Social Logins sind beliebt, weil sie nützlich sind und Zeit und Arbeit sparen. Du musst dir nicht mehr für jedes neue Angebot im Internet ein neues Passwort ausdenken, wenn du dich anmelden willst. Außerdem: Wenn du dich via Social Login anmeldest, wird immer auch schon eine bestimmte Auswahl an Daten übermittelt, die du für diesen Login dann nicht mehr manuell eingeben musst. Insgesamt also sehr praktisch – und logisch, dass sich alle immer schon auf diesen Bereich stürzen. Die sozialen Netzwerke wollen ihre User enger an sich binden und die Betreiber von Angeboten, bei denen du dich via Social Logins anmelden kannst, setzen auf den Mehrwert durch den Komfort, sich eben nicht neue Anmeldedaten ausdenken zu müssen. Doch welches soziale Netzwerk macht bei den Social Logins den besten Job?

Social Logins: Niemand kann Facebook das Wasser reichen

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Außer Facebook spielt niemand eine Rolle

Google+ ist in allen Bereich auf dem Rückzug. Wie der bei Google für das Projekt verantwortlich Bradley Horowitz in einem Posting (ironischerweise) auf Google+ (durch die Blume) mitteilte, wird Google+ in Zukunft auch für Google keine große Rolle mehr spielen.

Amüsant: Der Trend, dass Google+ keine Rolle mehr spielen wird, lässt sich auch bei den Social Logins im zweiten Quartal 2015 erkennen. Google+ hat fast 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verloren.

Das ist vor allem deswegen dramatisch, weil Facebook sich diesen Verlust komplett einverleibt hat. Doch nicht nur Google+ leidet unter der Dominanz von Facebook, auch alle anderen sozialen Netzwerke sind auf dem Rückzug und es gibt keine Hinweise dafür, dass Facebook seinen Anteil von satten 66 Prozent künftig irgendwie einbüßen wird.

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Auch Twitter wird nicht stärker

Ein tieferer Blick in die aktuellen Zahlen macht noch deutlicher, wie dominant Facebook ist und letztendlich kann ich es wirklich nur noch so ausdrücken, wie ich es im Titel dieses Beitrags sage: Niemand kann Facebook das Wasser reichen!

Bei den Social Logins über mobile Devices zum Beispiel nutzen 77 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer Facebook, um auf Angebote Dritter zuzugreifen. Google+ und Twitter kommen nur auf 15 und 7 Prozent, Yahoo kann man mit einem Prozent als nicht existent bezeichnen.

Und dieses Bild wiederholt sich auch auf thematischer Ebene. Hier und da gibt es ein paar Ausreißer oder Exoten, die Facebook ein oder zwei Prozentpunkte abnehmen – letztendlich ist das alles aber nur Kosmetik.

Google+ ist nicht attraktiv

Am schlechtesten kommt Facebook im Bereich „Media/Publishing“ weg. Dort loggen sich „nur“ 61 Prozent via Facebook mit ihrem Social Login ein.

Solche zahlen klingen eigentlich nur noch vernichtend, doch es wird noch viel dramatischer, wenn du einen Blick auf die unterschiedlichen Regionen der Welt wirfst: Mit 63 Prozent fährt Facebook in der Region „Afrika und mittlerer Osten“ das „schlechteste“ Ergebnis ein.

Google+ ist hier übrigens am erfolgreichsten und kommt auf 25 Prozent. Letztendlich aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn ein Blick auf Zentral- und Südamerika sowie den Raum „Asien/Pazifik“ offenbart mit jeweils 79 Prozent erneut die globale Dominanz von Facebook, wenn es um Social Logins geht.

Innovationsgeschwindigkeit von Facebook enorm

Facebook scheint beliebter denn je und die zahlreichen Abgesänge der letzten Monate scheinen nicht dafür gesorgt zu haben, dass Facebook auf die schiefe Bahn gerät. Ganz im Gegenteil: Im mobilen Bereich ist Facebook ebenfalls dominant und die daraus resultierenden guten Geschäfte mit der mobilen Werbung spülen jede Menge Geld in die Kassen von Konzerns von Mark Zuckerberg.

Warum aber ist Facebook weiterhin fest in der Erfolgsspur und warum gelingt es der Konkurrenz nicht, Facebook wirklich das Wasser zu reichen? Bei Google+ ist die Sache relativ eindeutig, denn man hat im Hause Google einfach versäumt, das eigene soziale Netzwerk wirklich zur Chefsache zu machen und entsprechend nicht für Innovationen gesorgt, die die breite Masse wirklich nachhaltig interessieren.

Für alle anderen Anbieter ist Facebook als Konkurrent dagegen offensichtlich einfach nur eine Nummer zu groß. Das liegt allerdings auch zu einem großen Teil daran, dass Facebook selbst eine extreme Innovationsgeschwindigkeit vorlegt, bei der die meisten anderen Anbieter einfach nicht mitkommen.