Social Logins… jeder kennt sie, jeder liebt sie? Laut einer Infografik, über die ich gestolpert bin, scheint das so zu sein. Allerdings gibt es ein paar Regeln, die du befolgen solltest und ein paar Fakten, die du kennen musst. Social Logins haben einige massive Vorteile gegenüber herkömmlichen Registrierungsprozessen und können sogar dafür sorgen, dass du mit weniger Geld mehr Umsatz machst – zum Beispiel in deinem Online Shop. Aber auch wenn du ein Forum betreibst oder einfach nur spezielle Marketingaktionen fährst, können sich Social Logins extrem auszahlen. Die wichtigsten Fakten und Tipps zu dem Thema habe ich im folgenden Artikel für dich zusammengestellt:

Social Logins

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Die ultimativ personalisierte User Experience

„Digitales Marketing beginnt mit Social Logins“, heißt es in der Infografik ganz am Anfang. Und es stimmt – wenn du Social Logins einsetzt, dann kannst du gleich mehrfach punkten. Erster und aus meiner Sicht wichtigster Schritt: wer auf Social Logins setzt, tut seinem Publikum einen großen Gefallen!

Viele User lieben es, sich zum Beispiel via Facebook Login auf einer Website einzuloggen. Die Gründe: 58 Prozent sagen, dass sie keine Lust haben, sich neue Nutzerkennungen und Passwörter zu merken, 54 Prozent mögen den schnellen Anmeldeprozess und 27 Prozent sind von den Möglichkeiten begeistert, die sie dank individualisierten Landing Pages und anderen Benefits haben.

Und genau darum geht es – die ultimativ personalisierte User Experience. Mit Social Logins ist das möglich, denn (um beim Beispiel Facebook zu bleiben) ein herkömmlicher Registrierungsprozess liefert nie so viele Daten, wie die User von sich schon auf Facebook herausgegeben haben.

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Personalisierte Inhalte, individuell und dynamisch

Trotzdem geht es nicht einfach nur darum, die genauen Daten der User via Social Logins „abzugreifen“. Viel smarter ist die Vorgehensweise, das Erlebnis der User auf einer Website, einem Forum oder einem Online Shop so zu gestalten, dass diese User maximal zufrieden sind – und das geht eben am besten genau dann, wenn du als Publisher, als Advertiser oder als Betreiber eines Shops im Internet möglichst viele Daten von deinem User hast oder zumindest auf sie zugreifen kannst.

Die Verknüpfung von User Accounts zum Beispiel in einem Online Shop mit den von Facebook bekannten Daten sorgt für ganz neue Möglichkeiten. Aufgrund der Informationen bist du in der Lage, deinen Usern genau die Inhalte zu zeigen, für die sie sich auch wissentlich interessieren.

Mehr noch: du kannst komplette Kategorien und Produktansichten personalisieren und so dafür sorgen, dass jeder über einen Social Login angemeldete User optimal mit exakt den Inhalten versorgt werden, bei denen die Chance zu einer erfolgreichen Conversion deutlich höher ist. Und ganz ehrlich, welcher „Händler“ im Internet träumt davon nicht?

Unbekannten Angeboten wird nicht vertraut

Bei einem herkömmlichen Registrierungsprozess bekommst du mit Glück ein paar Daten. Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum… und das war es dann meistens auch schon. Warum? Vor allem bei vorher unbekannten Angeboten sind viele User skeptisch und wollen ihre Daten nicht herausgegeben, was vor allem eine Vertrauensfrage ist.

Facebook mag nicht das meiste Vertrauen im Internet genießen, doch es ist immer noch deutlich mehr Vertrauen, als du einem unbekannten Online Shop entgegenbringst, den du noch nicht kennst. Aus diesem Grund sind Social Logins so sinnvoll und auch entsprechend erfolgreich.

Die Daten, die du durch Social Logins zum Beispiel von Facebook über den Open Graph bekommst, sind viel umfangreicher und detaillierter als die Daten, die du selbst von deinen Usern erheben kannst. Und je nachdem, was ein User auf Facebook alles freigeben hat, kannst du als Betreiber eines Shops spezielle Angebote machen – weil dir „bekannt“ ist, auf welchen Content diese Person steht.

„Social User“ sind wertvoller als normale User

Das alles bleibt nicht ohne „Nebenwirkungen“ und so werden „Social User“ (also User, die sich via Social Logins auf einer Seite anmelden) deutlich wertvoller als herkömmliche User. Das mag jetzt auf den ersten Blick unglaubwürdig erscheinen, aber lass uns einen Blick auf die Fakten werden – dann wirst du erkennen, dass es tatsächlich so ist.

User, die sich auf einer Website via Social Login anmelden, konsumieren im Schnitt 67 Prozent mehr Inhalte als andere User. Verständlich, denn ich habe ja schon erklärt, woran das liegt – wenn du deinen User personalisierte und individuelle Inhalte präsentierst, dann schauen sie sich mehr davon an. Genau das führt dann gleichzeitig auch dazu, dass deine User mehr Zeit auf deiner Website oder in deinem Online Shop verbringen: 56 Prozent mehr Zeit, um genau zu sein.

Logische Folge: „Social User“ können für deutlich mehr Umsatz auf deiner Website sorgen. Im Vergleich zu Usern, die sich nicht via Social Login anmelden, steigt die Chance um das Fünffache, dass auch tatsächlich gekauft wird. Genau aus diesem Grund lohnt sich die Sache mit den Social Logins so sehr – wobei hierzulande nur ein wirklich positiver Effekt mit dem Social Login von Facebook erzielt wird, weil andere Netzwerke im direkten Vergleich zu schwach sind.

Weniger Kosten, mehr Umsatz

Das waren aber noch nicht alle Vorteile! Laut Infografik (die sich an einer Studie orientiert) steigt die Anzahl von neuen Registrierungen auf Websites um 33 Prozent, wenn Social Logins angeboten werden. Hochinteressant ist zudem insbesondere die Tatsache, dass der „Return on Advertising Spend“ (abgekürzt „ROAS“) um 37 Prozent steigt, wenn Social Logins im Spiel sind.

Grund: Durch präzisere Daten können bessere Angebote erstellt werden, die auf dynamischen Landing Pages entsprechend öfter konvertieren. Der Social Graph sorgt auf der anderen Seite dafür, dass auf Facebook ausgespielte Werbung durch besseres Targeting stark optimiert wird und so nahezu perfekt funktioniert. Auf diese Weise sinken die Kosten für deine Werbung und du machst gleichzeitig mehr Umsatz auf deiner Landing Page.

Definitiv eine Situation, von der du profitierst und mit der du deiner Website oder deinem Online Shop zu einer besseren Performance verhelfen kannst. Denn letztendlich geht es darum: Wie kannst du die Daten deiner potenziellen Kunden auf Facebook und Co. so einsetzen, dass deine Kosten sinken und dein Umsatz gleichzeitig steigt? Je besser du diese Daten nutzt ein verwendest, desto erfolgreicher wirst du sein.