Der Blick über den großen Teich macht es deutlich: Zwischen New York und Las Vegas ist man beim Thema Social Media schon deutlich weiter als wir. Das gilt auch für Hochschulen. In den USA ist es mittlerweile selbstverständlich, dass Unis Facebook, Twitter, Google+ und Co. nutzen, um geeignete Studenten zu finden – und um solche auszusieben, die nicht zu der jeweiligen Hochschule passen.

Social Media besser als traditionelle Medien

30% der Unis in den USA sind der Meinung, dass Social Media im Vergleich zu traditionellen Medien effektiver ist wenn es drum geht, die richtigen Studenten zu finden und die falschen abzulehnen. Über 10% der Hochschulen haben schon Bewerberinnen und Bewerber abgelehnt, weil in einem Profil bei Facebook oder Twitter negative Inhalte gefunden wurden. Das zeigt, wie wichtig die Frage der Reputation in Zeiten sozialer Netzwerke ist.

Für 90% lohnt sich Social Media

9 von 10 Hochschulen sind der Ansicht, dass sich die Aktivitäten im Bereich Social Media auf jeden Fall lohnen – unabhängig davon, ob man damit Studenten für die eigene Uni begeistern kann oder nicht. Aspekte wie Branding oder die Vermarktung der eigenen Fakultät spielen eine große Rolle.

So nutzen US-Unis Social Media

Die folgende Infografik zeigt, wie Hochschulen in den USA Social Media für die „Rekrutierung“ neuer Studenten einsetzen und wie potenzielle Bewerber bewertet werden. Interessant auch die Gründe für die Ablehnung von Studenten: Alkoholgenuss auf Fotos, vulgäre Statusupdates und Postings und Fotos, die illegale Handlungen zeigen. Passend dazu zeigt die Infografik auch, was man als Student tun kann, um die eigenen Chancen für den Wunsch-Studienplatz zu steigern.

So nutzen US-Hochschulen Social Media bei der Studentenauswahl

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