Twitter hat mit einem Blogposting für Aufsehen gesorgt. Hintergrund: Bei dem beliebten Kurznachrichtendienst mit weltweit laut Firmenangaben 500 Millionen Nutzerinnen und Nutzern will man künftig bestimmte Tweets filtern, wenn die Inhalte gegen die im Land des Urhebers geltenden Gesetze verstoßen.

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Für Kritiker ein ganz klarer Fall von Zensurbestrebungen. Twitter hält dagegen: Wird ein Tweet wegen „Gesetzesverstoßen“ geblockt, dann bekommen alle, die den Tweet dennoch aufrufen, eine entsprechende Meldung, warum der Tweet nicht frei zugänglich ist. Die User würden das verstehen, glaubt man bei Twitter, so wolle man vor für Transparenz sorgen.

Böse Zungen behaupten bereits, dass Twitter nach China expandieren wolle und deshalb schon jetzt vorsorglich den Zustand übe, wie man mit der Zensur bestimmter Inhalte zurecht kommt. Ob Twitter wirklich nach China gehen will, wurde bisher aber nicht bekannt. Mehr zu der „Zensur-Affäre“ bei Twitter gibt’s im offiziellen Blog des Kurznachrichtendienstes.