Wer meine Website kennt und regelmäßig liest, dem ist in der Vergangenheit nicht entgangen, dass ich gern auch mal das ein oder andere Tool teste. Viele dieser Tools kommen aus dem SEO-Bereich und so bin ich auch jetzt wieder über eine Software gestolpert, die in Sachen Suchmaschinenoptimierung hilft. „Positionly“ nennt sich das gute Stück und zur Abwechslung kommt es mal weder aus Deutschland noch aus den USA – sondern aus Polen! Auch in anderen Ländern gibt es kluge Köpfe, die an innovativen Tools in Sachen SEO schrauben. Das macht die Sache natürlich noch viel interessanter, denn selbstverständlich interessiert es mich, wie SEO-Tools in anderen Märkten realisiert werden.

SEO-Tool Positionly im Test: Viel SEO für wenig Geld

Aufgeräumt und übersichtlich

Was gleich zu Anfang auffällt: Positionly ist sehr einfach zu bedienen und hat ein übersichtliches und aufgeräumtes Erscheinungsbild. Das Interface wirkt freundlich und lädt direkt ein, sich dort längere Zeit für entsprechende Analysen aufzuhalten.

Eines der sehr interessanten Features von Positionly ist die Möglichkeit, sich direkt mit Google Analytics zu verbinden. Auf diese Weise kann man sich den aktuellen Traffic der zu prüfenden Website ziehen und diese mit den Veränderungen in den Suchergebnissen vergleichen.

Die Keywords, die man messen will, kann man einzeln eingeben. Wer sich diese Handarbeit sparen möchte, kann auch bewaffnet mit einer CSV-Datei zum Bulk-Upload schreiten – das geht deutlich schneller.

Auch mobil einsatzbereit

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Was Positionly von diversen anderen SEO-Tools unterscheidet, ist die mobile App, die sowohl für iOS als auch für Android erhältlich ist. Alle Daten, die man in der Desktop-Version begutachten kann, gibt es auch mobil zu bestaunen.

Grundsätzlich bietet Positionly keine wirklich neuen Features. Das ist allerdings nicht weiter tragisch, denn der eigentliche Vorteil des Tools ist seine Einfachheit – das User-Interface erlaubt zahlreiche Einstellungen, die mit wenigen Klicks in sehr kurzer Zeit erledigt sind.

Ein weiterer Vorteil von Positionly ist seine Fähigkeit, nicht nur mehrere unterschiedliche Länder abzubilden, das Tool kommt auch mit diversen Suchmaschinen klar. Darunter nicht nur Google und Bing, sondern auch Yahoo und – besonders interessant – Yandex.

SEO-Tool Positionly im Test: Viel SEO für wenig Geld

Konkurrenzvergleich auf Knopfdruck

Kein Tool im Bereich SEO und Online Marketing ohne die Möglichkeit, sich mit der Konkurrenz zu vergleichen. Das geschieht selbstverständlich ebenfalls auf Basis der Keywords, die man zum jeweiligen Zielmarkt (bezogen auf die Suchmaschine) eingegeben hat.

Auch hier zeigt sich Positionly angenehm einfach strukturiert: Angelegte Keywords können in Gruppen zusammengefügt und gegeneinander verglichen werden und damit das alles auch sinnvoll ist, lässt sich jedes Keyword vorab ausgiebig auf seine „Tauglichkeit“ überprüfen.

Wie man es von Google Analytics und mittlerweile auch von einigen anderen Tools kennt, ist der Graph zum Beispiel bei den Keywords dynamisch und zeigt Änderungen an, die zu bestimmten Zeiten gemacht wurden. So hat man gut im Blick, welche Auswirkungen diese Änderungen haben.

Integrierte Backlink-Analyse

Heutzutage ebenfalls unverzichtbar: Die Möglichkeit zur Backlink-Analyse. Zwar gibt es auch dafür massenweise Tools, die sich nur auf diesen Bereich spezialisiert haben, aber als Abrundung für ein SEO-Tool wie Positionly kann eine solche „Funktion“ nicht schaden.

Die Backlink-Daten von Positionly kommen an Schwergewichte wie MajesticSEO nicht heran, können sich aber durchaus mit den Ergebnissen von Ahrefs messen. Die komplette Bandbreite aller vorhandenen Backlinks bekommt man aber nicht.

Angezeigt werden zum Beispiel das Erkennungsdatum eines Backlinks, die URL der Quelle, auf welche URL genau der Link zeigt, aus welchem Land er stammt oder auch der genaue Linktext. Alles sinnvolle und wichtige Daten, mit denen man das eigene Linkprofil schon recht gut bewerten kann.

SEO-Tool Positionly im Test: Viel SEO für wenig Geld

Reporting und „Tool im Tool“

Neben einer obligatorischen Reporting-Funktion gibt es dann zusätzlich auch noch ein kleines „OnPage-Tool“ im Tool. Bei dieser technischen Seitenanalyse erfährt man, wo bei der eigenen Website Probleme auftreten, die man besser beheben sollte.

Keine Frage, ein solches Tool ist wichtig und sorgt dafür, dass man Rückschlüsse auch auf die Entwicklung von Keyword-Rankings ziehen kann. Insgesamt gesehen ist Positionly eine praktische Software, die zudem auch noch eine umfangreiche API und einen Blog bietet, der regelmäßig über Neuigkeiten aus der internationalen SEO-Branche berichtet.

Außerdem wird bei Positionly viel getestet und auch diese Ergebnisse fließen in die Berichterstattung im Blog ein. Zusätzlich zu der ebenfalls vorhandenen Rubrik mit „SEO & SEM Tipps“ ergibt sich daraus eine umfangreiche Wissensdatenbank.

Fazit

Mit Positionly bekommt man ein solides SEO-Tool, das zwar nicht über die speziellsten Funktionen verfügt, dafür aber sinnvolle Funktion in einer Art vereint, die andere Tools so nicht bieten. Damit ist es seiner Zeit teilweise ein bisschen voraus und sorgt für fokussiertes und sinnvolles Arbeiten. Dazu gibt es die Einsteiger-Version bereits ab 5 US-Dollar pro Monat. Wer in den Bereich SEO-Analyse zunächst reinschnuppern will, ist mit Positionly gut bedient – und kann sich dann je nach Anforderungen in den Paketen „nach oben arbeiten“. Selbst in der „Gold“-Variante ist man mit 99 US-Dollar pro Monat noch recht günstig unterwegs. Hier kannst du dich registrieren.