Ein wichtiger Baustein im Bereich der Suchmaschinenoptimierung ist die ausgehende Verlinkung und diese Folge der SEO Basics widmet sich eben diesem Thema: Welche und wie viele Links auf andere Websites sollte ich selbst zulassen oder erzeugen? Es macht durchaus Sinn, sich als Betreiber einer Website damit auseinanderzusetzen. Besonders hier in deutschen Landen, wo der Linkgeiz immer noch weit verbreitet ist, möchte ich versuchen, etwas Aufklärungsarbeit zu leisten und erkläre, warum es gut ist, selbst auf andere Websites zu verlinken – auch wenn man dafür keine Gegenleistung erhält.

Woran orientiere ich mich?

Wie üblich im Bereich SEO gibt es auch bei der ausgehenden Verlinkung keine Faustregel. Grundsätzlich sicher ist allerdings, dass es positiv ist, wenn man solche Links von der eigenen Website erzeugt. Wichtig ist hier natürlich, welche Websites man verlinkt. Ein fetter Dofollow-Link auf eine Casino-Seite aus den USA wird meiner deutschen Seite für Tiernahrung nicht viel bringen. Im Gegenteil: Höchstwahrscheinlich wird Google unterstellen, dass ich einen Link verkauft habe. Das Beispiel bringt mich aber zu dem wichtigsten Faktor bei der eigenen ausgehenden Verlinkung: Themenrelevanz!

Das Thema entscheidet!

Ja, mit der Themenrelevanz wird das immer schlimmer… konnte man früher noch munter in der Welt herumlinken, muss man heute sehr genau darauf schauen, dass ein Link auch immer wirklich zu einem bestimmten Thema passt – egal, ob man nun selbst nach außen verlinkt oder einen Link bekommt. Und in der Regel macht das ja auch Sinn, denn nur Verlinkungen im gleichen thematischen Bereich wirken und sind natürlich. Nehmen wir wieder mein Beispiel von oben: Warum sollte man eine solche Seite anlinken? Es gibt natürlich Fälle, wo es nicht immer 100%ig themenrelevant ist – auch solche ausgehenden Links sind durchaus natürlich. Es liegt aber in der Natur des Menschen, sich mehr mit dem zu befassen, was ihm selbst gefällt. Insofern ist es statistisch wahrscheinlicher, dass er ausgehende Links zu solchen Seiten erzeugt, die zu seiner eigenen Veröffentlichung passen.

Hurra, ich bin ein „Hub“!

Der nicht zu unterschätzende positive Nebeneffekt von thematisch passenden ausgehenden Verlinkungen zu qualitativ hochwertigen Seiten ist die Tatsache, dass man sich selbst zu einem „Hub“ machen kann. Als „Hub“ ist man richtig wichtig, weil Google aufgrund der Historie davon ausgeht, dass man seinen Lesern grundsätzlich weiterführende Links anbietet, die einen Mehrwert darstellen. So stoßen wir also gleich auf zwei weitere Vorteile der ausgehenden Verlinkung – erstens kann ich so mein eigenes Image bei Google aufpolieren und zweitens biete ich meinen Lesern einen Mehrwert. Beides Dinge, die das Ranking positiv beeinflussen – Google erkennt mich nach und nach als Autorität an und meine Leser besuchen mich immer wieder. Sie erzeugen Besuchertreue, verringern die Absprungrate, usw… für das Ranking ist das gut, keine Frage.

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Weniger ist mehr…

Sinnvollerweise ist es nicht gut, es mit den ausgehenden Links zu übertreiben. Man will ja keine Linkfarm werden und ohne Frage ist diese SEO-Stellschraube auch keine der ganz großen Ausgaben. „Kleinvieh macht aber auch Mist“ und so läppert es sich. Im Zweifel können 10 kleine Rankingfaktoren dafür sorgen, dass man an der Konkurrenz vorbeizieht, weil dort vielleicht ein paat große Dinge beachtet wurden, nicht aber eben die kleinen Schräubchen. In diesem Sinn sollte die ausgehende Verlinkung meines Erachtens nicht links liegen gelassen werden. Im gesamtheitlichen SEO-Konzept gehört sie einfach dazu!