Suchmaschinenoptimierung ist in den Augen vieler Leute auch heute noch mystisch, sagenumwoben und fremd. Ich erinnere mich gut an die Zeiten, als es wirklich noch so etwas wie Rocket Science war – aber diese Zeiten liegen lange zurück. Suchmaschinenoptimierung ist vom Trend über den Hype bis zu einem unverzichtbaren Instrument in Sachen Online Marketing geworden und allein das verlangt schon Respekt. Schließlich hält sich nicht jeder Trend und längst nicht jedes gehypte Thema hat auch das Zeug, sich wirklich durchzusetzen. Bei der Suchmaschinenoptimierung ist das anders. Sie hat sich tatsächlich etabliert und sorgt heute dafür, dass es für Google nie langweilig wird. Für die Suchmaschinenoptimierer allerdings auch nicht. Gemeinsam spielen sie seit Jahren ihr Katz-und-Maus-Spiel. Und ja, man muss es ganz klar sagen: Suchmaschinenoptimierung kann auf jeden Fall ein Risiko sein. Doch wann genau ist das der Fall?

Risiko Suchmaschinenoptimierung

Bild: © Sebastian Wolf, fotolia.com

Suchmaschinenoptimierung allein reicht nicht

Zu Beginn der kurze Hinweis darauf, dass Suchmaschinenoptimierung/SEO allein nicht reicht. Die Zeiten, in denen mal Millionen von Dokumenten in den Google Index pumpen und mit halbautomatisierten Maßnahmen zum Ranken bringen konnte, sind größtenteils vorbei.

Vielmehr hat sich die Suchmaschinenoptimierung von einer Geheimwaffe zu einem sinnvollen Tool neben vielen anderen Disziplinen entwickelt. Und in dieser Gemeinschaft ist SEO gut aufgehoben, denn man kann nicht alle Ziele nur auf dem einen Weg erreichen.

So ist es heute nicht verwunderlich, dass Social Media Marketing zum Beispiel ebenfalls seinen festen Platz im Marketing Mix gefunden hat. Dinge wie Display Advertising, E-Mail Marketing oder Affiliate Marketing gehören ebenfalls in diesen Mix. Zusammen mit SEO hat man mittlerweile ein brauchbares Arsenal.

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Google ist besser geworden

Allen Unkenrufen zum Trotz: Google ist wirklich besser geworden und die ganz alten Methoden funktionieren wirklich nicht mehr. Zwar ist es nach wie vor möglich, punktuelle Marken zu setzen und vielleicht hier oder dort mit “grauen” Mitteln den Rankings auf die Sprünge zu helfen.

Wer allerdings im großen Stil dafür sorgen will, dass Google eigene Projekte schnell und zu stark umkämpften Keywords nach vor lässt, der beißt mittlerweile immer öfter auf Granit. Allerdings hat Google hier auch viel lernen müssen. Die Anstrengungen der Suchmaschinenoptimierer in den letzten Jahren und die von Google haben dazu geführt, dass das Produkt an sich verbessert wurde, weil man Schwachstellen finden konnte.

Deswegen ist Suchmaschinenoptimierung auch immer noch so wichtig und wird es bleiben. Wer nämlich die Regeln kennt und das Spiel korrekt spielt, der wird bei Google auch erfolgreich sein – und in Zukunft bleiben. Google ist nämlich weiterhin auf jeden Fall daran interessiert, dass gute Inhalte geliefert werden. Und auch dafür braucht man natürlich Leute, die das Handwerk “Suchmaschinenoptimierung” verstehen.

Black Hat wirkt nicht langfristig

Ich hatte es bereits erwähnt. “Verbotene Techniken”, also solche Maßnahmen, die offiziell gegen die “Richtlinien für Webmaster” von Google verstoßen, zahlen sich auf Dauer nicht aus. Google kann zwar nicht alles sehen und entsprechend auch nicht alles ahnden. Es ist aber davon auszugehen, dass heutzutage deutlich mehr auffällt, als das noch vor ein paar Jahren der Fall war.

Aus diesem Grund ist es auch wesentlich sinnvoller, wenn man sich für ein Projekt ordentlich ins Zeug legt, sofern das Projekt gut werden soll. Kurzfristige Erfolge sind schön, so richtig Spaß macht ein Projekt im Internet aber erst dann, wenn man längere Zeit etwas davon hat.

Bei der Frage, was denn nun “erlaubt” sei und was nicht, scheiden sich die Geister oft. Fakt ist, dass es zum Beispiel auf jeden Fall nicht erlaubt ist, Inhalte zu verstecken (zum Beispiel mit weißer Schrift auf weißem Grund). Google sieht darin vor allem eine versuchte Irreführung des User. Und der steht bei Google im Mittelpunkt – schließlich soll er auf AdWords Anzeigen klicken. Das klingt sarkastisch, ist aber Tatsache. Und so sollte der User auch bei der Suchmaschinenoptimierung im Mittelpunkt stehen.

Know How Transfer ist ein Problem

Es dreht sich also alles um den User? Genau so ist es. Das oberste Ziel sollte darin bestehen, alles zu tun, damit sich User auf der eigenen Website wohlfühlen und diese Seite immer wieder gern aufrufen. Suchmaschinenoptimierung kann dafür sorgen, dass das passiert.

Ist eine Website gut aufgebaut, dann hängt das vielleicht nicht auf den ersten Blick ersichtlich mit Suchmaschinenoptimierung zusammen. Schaut aber hinter die Kulissen, dann wird man bei einer qualitativ hochwertigen Seiten vermutlich auch im technischen Bereich sehen, dass alles korrekt programmiert wurde.

Und eine Website technisch so zu programmieren, dass sie Google schon von diesem Aspekt her möglichst gut gefällt, das ist einer der ersten Schritte, wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht. Nicht umsonst ist die Disziplin der OnPage Optimierung in den letzten zwei Jahren wieder mehr im Fokus, als das früher der Fall war.

Fazit

Sich allein auf Suchmaschinenoptimierung zu verlassen kann auf jeden Fall ein Risiko sein. Um diesen Risikofaktor Suchmaschinenoptimierung zu vermeiden, sollte man sich entsprechende breiter aufstellen. So sorgt man dafür, dass man auf der einen Seite nicht zu abhängig von einer Traffic Quelle wird.

Schlägt dann nämlich wieder ein Update zu gehen im Zweifel ganz schnell die Lichter aus. Verlässt man sich auf mehrere Lieferanten beim Traffic, dann ist das Risiko eines Totalverlusts nicht so hoch. Grundsätzlich halte ich jede Möglichkeit, mit der man Traffic generieren kann, beim Online Marketing für sinnvoll.

Google ist auf jeden Fall auch in den nächsten Jahren meiner Ansicht nach nicht in Gefahr. Als Traffic Quelle wird Google also ebenfalls weiterhin gesetzt sein. Das ist auf der einen Seite erfreulich, kann aber wie geschrieben auch zu Problemen führen. Und um solche Probleme zu vermeiden, empfehle ich eine Strategie, die viele Disziplinen im Online Marketing berücksichtigt – sofern das möglich ist und mit dem Konzept des Produkts vereinbar ist.