Predictive SEO ist kein Trend, sondern ein etabliertes Instrument, um Reichweite genau dann zu erzielen, wenn die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Thema am höchsten ist. Das beste Beispiel für einen solchen Zeitpunkt ist die Weihnachtszeit und natürlich der Höhepunkt dieser Periode, das Weihnachtsfest. In diesem Themenbereich ist zwischen Januar und Spätherbst nicht viel zu holen. Welcher Endverbraucher interessiert sich im Hochsommer schon für Weihnachtsbäume und -schmuck? Geht es dann aber in Richtung November und Dezember, dann nimmt das Interesse schlagartig zu. Es ist also sinnvoll, auf ein solches Ereignis vorbereitet zu sein – und das gilt natürlich nicht nur für Weihnachten. Doch was genau gibt es beim Thema Predictive SEO zu beachten?

Predictive SEO: sinnvoll planen für mehr Erfolg

Punktgenaue Landung

Zunächst muss natürlich bekannt sein, um welches Ereignis es sich handelt und wann genau es stattfindet. Diese Rahmendaten sind wichtig, damit man entsprechend planen kann. Für den Bereich Content bedeutet das, dass die Inhalte dann verfügbar sein müssen, wenn das Ereignis eintritt.

Im Idealfall hat man also eine themenrelevante Website bereits in Stellung gebracht und kann zum Zeitpunkt des Ereignisses die Früchte ernten. Hier kommen wir zu einem der wichtigsten Bestandteile von Predictive SEO: die kontinuierliche Arbeit an einem Projekt, damit es punktgenau konvertiert.

Für Webmaster bedeutet es, dass man sich mit dem Thema auch dann befassen muss, wenn es sonst noch niemand tut. Es gibt also noch keine Reichweite, die man abschöpfen kann. Jegliche Arbeit, die man in das Projekt investiert, ist eine Vorleistung. Besonders für Freelancer eine Herausforderung, müssen sie doch Arbeitskraft und Geld in ein Projekt pumpen, dass noch keinen Umsatz generiert.

Ressourcen strategisch planen

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Die Planung bezieht sich also nicht nur auf Aspekte wie das Erstellen einer Website, dem Aufsetzen einer SEO Strategie, dem Bau von Landing Pages oder dem Linkaufbau selbst. Für die Planung beim Predictive SEO ist ebenso wichtig, dass man genau im Blick hat, wann man was leisten kann und wie lange man mit Ressourcen haushalten kann, ohne Probleme zu bekommen.

Was für eine Website gilt, ist in heutigen Zeiten natürlich auch für soziale Netzwerke wichtig. Der Traffic, den man zum Beispiel bei einem sportlichen Großereignis aus Facebook ziehen kann, ist enorm. Hier gilt es, die möglichen Potenziale zu erkennen ebenfalls sinnvoll zu verplanen. Sonst lässt man zu dem Zeitpunkt, an dem das Ereignis stattfindet, Reichweite liegen.

Passender Content sollte für Predictive SEO kontinuierlich in ein aufzubauendes Projekt gepackt werden. Was das für Content ist, bleibt zu einem Teil persönlichen Vorlieben überlassen. Um aber besonders den Traffic von Google abzugreifen (was letztendlich der Sinn von SEO ist), bieten sich in erster Linie Texte an, die den Lesern viel Mehrwert bieten.

Sorgfältige Planung von Anfang an

Grundsätzlich braucht es also beim Predictive SEO auch eine Strategie. Diese Strategie sollte in einem ersten Schritt die Ziele definieren, die erreicht werden sollen. Sofern die strategische Analyse des Themenbereichs ergibt, dass sich ein Projekt hier lohnt, kann man in einem zweiten Schritt damit beginnen, mögliche auf die ermittelten Ziele abgestimmten Vorgehensweisen zu bestimmen.

Wie oben schon beschrieben: eine Website allein reicht möglicherweise nicht. Vor allem soziale Netzwerke wie Google+, Twitter oder Facebook spielen eine Rolle. In Bezug auf Predictive SEO besonders deswegen, weil man auch hier schon im Vorfeld daran denken sollte, soziale Signale zu erzeugen. Zugegeben: das mag schwer sein, wenn das Ereignis (wie zum Beispiel Weihnachten im Sommer) noch nicht populär ist.

Aber auch der auf mehrere Jahre angelegte Aufbau eines Projekts, mit dem man dann zu den „Stoßzeiten“ soziale Signale erzeugt, kann zum Ziel führen. Das Erzeugen dieser sozialen Signale gehört übrigens, ähnlich wie Linkaufbau und andere Faktoren, zu den Handlungsempfehlungen und Maßnahmen, die man passend zur Strategie entwickelt hat.

Laufende Umsetzung notwendig

Zum Schluss geht es dann an die eigentliche Umsetzung. Wie gesagt: mit Predictive SEO lässt sich sehr viel Reichweite generieren, wenn ein Projekt zu einem bestimmten Zeitpunkt steht und dann entsprechend gut bei Google performt. Weil eben dieser Zeitpunkt, zu dem das passieren soll, immer bekannt ist, hat man bei einer sinnvollen strategischen Planung mit entsprechender Vorlaufzeit immer die Möglichkeit, sich so gut wie möglich darauf einzustellen und vorab die richtigen Maßnahmen einzuleiten.

Selbstverständlich sollte man im Rahmen der Planung auch dafür sorgen, dass der Aufwand gegen den Nutzen korrekt abgewogen wird. Bei Ereignissen, die wirklich nur einmalig auftreten, muss schon sehr genau kalkuliert werden. Bei Ereignissen, die sich wiederholen, darf man sich im Zweifel auch mal eine Saison Zeit lassen.

Auch das soll aber nicht heißen, dass man hier nicht schnell sein muss. Entwirft man einen Plan, der durch eine Strategie mit Leben gefüllt wird und leitet man dann an realistischen Zielen die richtigen Maßnahmen und Vorgehensweisen ab, dann wird man erfolgreich sein. Und je besser die Planung ist, desto weniger muss man mit unangenehmen Überraschungen leben.

Und auf keinen Fall vergessen: herausragender Content ist auch bei Predictive SEO die wichtigste Voraussetzung für das Gelingen eines Projekts!