Mark Zuckerberg schläft nicht, sein Börsengang scheint ihn angestachelt zu haben. Und zum Glück hat er nicht in die eigene Tasche gewirtschaftet, sondern macht sich vielmehr Gedanken darüber, wie er Facebook als „sein“ soziales Netzwerk weiter ausbauen und verbessern kann. Die Übernahmen von Instragram, Karma und Glancee waren nur da der Anfang.

Facebook interessiert sich für face.com

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Weiter geht es mit einer namentlich passenden Firma, die Facebook nicht einfach links liegen lassen kann – denn sie heißt „face.com“. Dahinter verbirgt sich eine Gesichterkennungssoftware für mobile Geräte, die API ist derzeit im Betabetrieb.

Ankaufpreis: 100 Millionen

Die App von face.com, die auf den Namen Klik hört, bekommt man natürlich im App Store. Mit dieser App können die eigenen Freunde auf Fotos besser markiert werden, zusätzlich legt die Software Wert auf eine ausgereifte Kommunikation. So kann man andere schnell und einfach darauf aufmerksam machen, wenn man sie markiert hat.

Kontrolle der mobilen Nutzung von Facebook

Laut Angaben von Facebook nutzen mehr als 40% der mobilen Nutzer die App – bei einer solchen Durchsetzung kann es durchaus Sinn machen, diese App selbst zu kontrollieren. Der mögliche Ankaufpreis für face.com und Klik kursiert auch schon im Netz, eie Rede ist von 100 Millionen US-Dollar. Doch der Deal wird von face.comweder dementiert noch bestätigt. Das Unternehmen gründete sich vor fünf Jahren und kommt aus Israel.

Eigener Browser im Gespräch

Weitere Zukäufe sind ebenfalls in Planung. Facebook möchte damit seine Position ausbauen und nicht länger „nur“ Anbieter eines sozialen Netzwerks mit ein paar Extras sein. Ein eigener Browser ist deshalb im Gespräch – ebenso wie der Kauf des Browserherstellers Opera aus Norwegen. Opera könnte dieser Deal gelegen kommen. Seit der kostenfrei Browser 2005 erstmals an den Start ging, konnte man sich nie ernsthaft gegen die Konkurrenz durchsetzen.