Immer wieder begraben und doch stets wieder auferstanden: der Google PageRank. Schon seit Jahren wird darüber diskutiert, ob und wenn ja wie stark er noch für das eigentlich Ranking von Websites in den Suchergebnissen bei Google veranwortlich ist. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass sich der „PageRank“ direkt und massiv auf das „Ranking“ einer „Page“, also einer Website, bezieht. Vielmehr ist dieses Tool nach einem der Gründer von Google, Larry Page, benannt. Ein hoher PageRank hat also nicht direkt etwas mit der Position in den Suchergebnissen bei Google zu tun. Weil nach meinen Erfahrungen längst nicht alle Fakten zum Thema bekannt sind, hier ein paar Infos, was genau bei einem PageRank Update passiert.

PageRank Update Februar 2013

Update läuft aktuell

Aktuellen Beobachtungen zufolge ist das PageRank Update in der heutigen Nacht vom 3. auf den 4. Februar eingespielt worden. „Eingespielt“ bedeutet, dass der Prozess des Updates gestartet ist. Aufgrund der großen Menge von Daten kann es dauern, bis ein solches Update vollständig „verdaut“ ist.

Google ist in den letzten Jahren deutlich schneller geworden. Trotzdem besteht das „Netzwerk“ des Konzerns noch immer auch vielen Datenzentren. Deswegen ist es auch üblich, dass sich diese Google Datenzentren bei einem PageRank Update erst synchronisieren müssen. Ist das erledigt, kann der Prozess als abgeschlossen betrachtet werden.

Nach einem Update gibt es immer Gewinner und Verlierer – und solche Websites, die sich nicht verändert haben. Grundätzlich kann man sich bei einem Anstieg freuen. Extreme Vorteile beim Google Ranking wird man davon aber nicht haben.

PageRank wirkt sich nicht auf Ranking aus

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Ist der Wert nach einem Update gesunken, dann sollte man nicht in Panik verfallen. Auch hier sind Schwankungen normal. Fällt man tief (mehr als 2 Stufen auf einmal), dann kann es Sinn machen, die Website unter die Lupe zu nehmen und zu prüfen, ob es Probleme gibt. Der Verkauf von Links kann so ein Problem sein. Google will Linkverkäufer durch Abstufungen unattraktiver machen.

Welche Bestandteile einer Website bei einem Update betroffen sind kann variieren. Es gibt Fälle, bei denen es sich nur auf die Startseite auswirkt. Ebenso gut kann es passieren, dass nur Unterseiten etwas von einem Update mitbekommen.

Weil es beim PageRank nur um den sichtbaren Wert geht, der von Google statisch angezeigt wird, ist es nicht wirklich sinnvoll, nur auf diese Zahl zu schielen. Intern wird der PageRank bei Google ständig berechnet und ist dementsprechend auch ständig in Bewegung. Es ist also so gut wie unmöglich, eine verlässliche Aussage zu treffen, weil sich die angezeigte Zahl auch schon wieder verändert haben kann.

Google Server laufen auf Hochtouren

Viele Websites bieten Tools an, mit denen man seinen PageRank überprüfen kann. Bei einem Update sind solche Tools oft überlastet, denn viele Webmaster sind auch heute noch sehr an ihrem PageRank interessiert und testen die aktuellen Werte mehrmals am Tag. Das ist meiner Ansicht nach unnötig, man sollte seine Zeit lieber für sinnvollere Dinge verwenden.

Bleibt abschließend noch zu erwähnen, dass Google in der Vergangenheit gern manuell an Updates geschraubt hat. So kann sich der nach einem PageRank Update ermittelte Wert auch ein paar Tage später wieder ändern – in beide Richtungen. Garantien gibt es von Google wie so oft für nichts. Insofern sollte man ein PageRank Update auch nicht zu dramatisch bewerten – egal ob man zu den Gewinnern oder zu den Verlierern gehört.