Google mag schnelle Websites und das neue Zauberwort heißt „Page Speed“, denn: Schnell ist besser als langsam. Das können nicht nur Formel-1-Fans unterschreiben, auch in Mountain View hat man sich überlegt, dass es für den Nutzer der Websuche doch eigentlich besser ist, wenn eine Seite, nach der gesucht wurde, so schnell wie möglich ausgeliefert wird. Weil Google aber natürlich den Server der Website nicht beeinflussen kann, muss der Betreiber der Seite selbst in Sachen Page Speed aktiv werden.

Hier allerdings kann es schon zu einem Problem beim Seitenbetreiber kommen, denn viele wissen gar nicht, an welchen Schrauben man drehen kann, muss oder sollte, um beim Thema Page Speed bessere Werte und somit auch Rankingvorteile zu erhalten. Google selbst hat ja mit seiner „Page Speed“-Seite schon ein Tool geliefert, mit dem sich entsprechende Werte ermitteln lassen. Daneben gibt es aber auch schon seit Jahren das Tool „YSlow„, das als Addon für Firefox ebenfalls Geschwindigkeitsbremsen einer Website ans Licht bringt.

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Page Speed ist also wichtig für den Erfolg einer Website. Zumindest mitentscheidend. Insofern macht es durchaus Sinn, sich diesem Thema verstärkt (aber nicht ausschließlich, s. u.) zu widmen. Problem: Viele Wege führen nach Rom, zwei habe ich im vorherigen Absatz beschrieben. In solchen Fällen ist es dann sehr praktisch, wenn findige Programmierer elegante Lösungen anbieten, so wie das z. B. bei GTmetrix der Fall ist. Dort kann man nämlich seine Website analysieren lassen und bekommt die Werte von Google’s „Page Speed“ und „YSlow“ kompakt auf einen Blick. So kann man Optimierungspotenziale noch besser ermitteln und vergleichen, bei welchen Punkten es noch Nachholbedarf gibt.

Eine nützliche Sache, wie ich finde, kann man doch so schneller erkennen, wo es in Sachen Page Speed hakt (und was man dagegen tun sollte). Übrigens: Auch wenn das Thema derzeit in aller Munde ist und viele davon sprechen, dass es fast schon einer der allerwichtigsten Rankingfaktoren ist, würde ich persönlich den „Page Speed“-Faktor (derzeit noch) nicht an die allergrößte Glocke hängen und auch weiter auf andere Faktoren (wie z. B. hochwertigen Content und gute Verlinkung – intern UND extern) setzen, denn was nützt die schnellste Website ohne passende Inhalte und Verlinkungen?