Schon immer waren sich alle Fachleute in Sachen Online Marketing einig: „Wer nicht misst, misst Mist“ oder „Wer keine Messungen macht, ist im Blindflug unterwegs“. Alles nette Sprüche, die mittlerweile (hoffe ich mal) von allen beachtet werden. Denn es stimmt: Wenn man keinen genauen Überblick hat, welche Leute auf der eigenen Website unterwegs sind, woher sie kommen und welche Seiten sie aufrufen, dann kann man die Website schlechter optimieren. Doch was bringt es zu wissen, WOHER die User kommen, wenn man nicht ganz genau weiß, WIE sie sich letztlich auf der Website verhalten? Spätestens jetzt wird der Ruf nach der guten alten Heatmap laut. Das neue Tool „Overheat“ hat dieses Bedürfnis aufgegriffen – und das Prinzip gleich weiterentwickelt. Wie Overheat das angestellt hat, steht im folgenden Test:

Overheat im Test: So versteht man seine User viel besser

Was genau tut das Publikum auf einer Website?

Die grundsätzliche Situation ist und bleibt unbefriedigend. Selbst wenn man weiß, woher ein Besucher auf die eigene Website gekommen ist, kann man noch längst nicht sagen, wie sich dieser Besucher auf der eigenen Website im Detail verhält. Dabei sind genau diese Informationen so unglaublich wichtig, denn auf Basis dieser Kenntnis lässt sich eine Website viel besser optimieren.

Overheat hat sich deswegen ein paar sinnvolle Gedanken gemacht und nicht einfach nur das Prinzip der Heatmap neu verpackt. Zwar gibt es die klassische Heatmap bei Overheat – man kann sich also ganz genau angucken, welche Bereiche einer Website besonders stark frequentiert werden und welche nicht.

Zusätzlich lässt sich aber auch noch mit einer Clickmap herausfinden, wo denn nun ganz genau geklickt wurde. Gleiches gilt für die Scrollmap: Ab wann genau wurde gescrollt und welche Regionen der Website sollten so erreicht werden?

Auswertung aller Geräte und Größen

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Die Antworten auf diese Fragen gibt Overheat und wie sich das für ein modernes Tool gehört, ist Overheat selbst auch responsive – es funktioniert also nicht nur für Analysen auf einer Desktop-Seite, sondern auch im mobilen Bereich, also auf Tablets und Smartphones.

Das ist wichtig, denn immer mehr Menschen sind mobil im Internet unterwegs. Der klassische Desktop-PC gerät immer mehr ins Hintertreffen und wenn man morgens in der U-Bahn oder im Bus unterwegs ist, dann sitzen da keine 10 Leute mit Zeitung mehr: Es sind nur noch zwei oder drei, der Rest schaut in das Smartphone, auf das Tablet oder ist mit dem Kindle beschäftigt.

Diese Änderungen im User-Verhalten kann Overheat zuverlässig tracken, weswegen man so auch genau messen kann, wie sich die eigenen User wirklich auf der Website verhalten. „Ungefähre“ Werte, wie man sie früher von solchen Tools bekam, gibt es bei Overheat nicht – hier hat alles seine Ordnung.

Overheat im Test: So versteht man seine User viel besser

Kinderleichte Einrichtung, simple Nutzung

Und auch die Nutzung ist recht einfach. Nach der Anmeldung bekommt man einen Code, den man auf seiner Website einfügen muss – und das war es dann auch schon. Overheat beginnt mit dem Sammeln von Daten und gibt diese Daten in übersichtlichen Dashboards und Statistiken aus (diverse Plugins für Content-Management-Systeme wie WordPress befinden sich übrigens in Planung).

Ein Blick auf diese Statistiken und Übersichten gibt den Blick auf diverse Werte frei, die man auch aus einem herkömmlichen Analyse-Tool ziehen könnte. Die Stärke von Overheat liegt wie gesagt in der Kombination aus unterschiedlichen Bereichen.

So sagen die Mausbewegungen auf der eigenen Website allein noch nicht viel aus. Zusammen mit den Mausklicks und der eigentlichen Heatmap aber wird schnell deutlich, wo sich Optimierungspotenziale auf der Website befinden, die sich mit herkömmlichen Mitteln nicht so einfach (und oft auch gar nicht) finden lassen.

Detaillierte Daten für besseres Verständnis einer Website

Overheat ermöglicht so eine viel genauere Betrachtung der eigenen Website, die zudem wesentlich detaillierter ist. Auf diese Weise lassen sich Besucherströme besser lenken, was letztendlich gut für die Conversion ist.

Schon viele Websites (vor allem Online Shops) sind wegen schlechter Konvertierungsraten gescheitert. Marketing-Disziplinen wie Suchmaschinenoptimierung (SEO) oder Facebook Marketing sorgen nämlich immer nur dafür, dass es mehr Reichweite und somit auch mehr Besucher gibt.

Wer diese Plus an Reichweite und Traffic aber nicht finanziell für sich nutzen kann, der ist schnell am Ende. Ein Blick auf erfolgreiche Online Shops wird immer zeigen, dass diese Shops ihre Hausaufgaben in Sachen Conversion Optimierung gewissenhaft erledigen – und deswegen auch gut verdienen.

Overheat im Test: So versteht man seine User viel besser

Optimum aus allen Kanälen holen

Die Heatmap und alle anderen Auswertungselemente von Overheat berücksichtigen die jeweiligen Auflösungen, in der eine Website von den einzelnen Besuchern angeschaut wird – was sich auch auf das jeweilige Endgerät bezieht. Es ist also möglich, einzelne Ansichten einer Website jeweils separat zu optimieren.

Das ist wichtig, um aus allen Kanälen die optimale Leistung herauszuholen. Hier ist Overheat gut gerüstet und setzt jeden Website-Betreiber in die Lage, auch das Beste aus dem eigenen Produkt zu machen.

In Verbindung mit herkömmlichen Analyse-Daten (wie zum Beispiel aus Google Analytics) entsteht so ein besonders genaues Bild davon, wie gut (oder schlecht) eine Website funktioniert. Diese Daten können dann als Basis für die Optimierung herangezogen werden.

Ausführliche Reportings runden Overheat ab

Kein Online Tool ohne Reporting und natürlich macht auf Overheat hier keine Ausnahme. Die Berichte sind übersichtlich – je nachdem, wie man sie selbst konfiguriert. Das alles lässt sich selbstverständlich mit dem eigenen Logo branden.

Wer zum Beispiel als Agentur für Kunden arbeitet, bekommt auch eine White-Label-Lösung, damit die detaillierten Berichte und Reportings entsprechend weitergeben werden können. Für ein Tool dieser Tage ist das natürlich obligatorisch, trotzdem wollte ich der Vollständigkeit halber darauf hinweisen.

Betreiber von Websites und Online Shops, die mehr aus ihren Produkten machen, sich kein Geld entgehen lassen und vor allem dafür sorgen wollen, dass sich bestehende und potenzielle Besucher auf der eigenen Seite wohlfühlen, sollten einen Blick auf Overheat werfen – aus meiner Sicht eines der aktuell interessantesten Tools am Markt.