Onpage SEO Rankingfaktoren gibt es eine ganze Menge. Kennst du sie alle? 200 Stück sollen es angeblich sein – logisch, dass sich das niemand merken kann. Und dabei wird es sich bei diesen 200 Onpage SEO Rankingfaktoren auch mit Sicherheit „nur“ um die 200 wichtigsten handeln. Ich bin davon überzeugt, dass Google noch weit mehr Faktoren in die Beurteilung von Websites mit einbezieht – und trotzdem muss es dennoch welche geben, die insgesamt wichtiger als andere sind. Und mit „wichtig“ meine ich „einflussreicher“ als andere… Doch welche Onpage SEO Rankingfaktoren sind das, auf die du besonders achten musst, wenn Google (und damit auch deine User) von deiner Website begeistert sein sollen?

13 Onpage SEO Rankingfaktoren, die Google (und deine User) lieben

13 Onpage SEO Rankingfaktoren, die Google (und deine User) lieben | Bild: Rawpixel.com, Shutterstock.com

1. Beginne deinen Titel mit dem richtigen Suchbegriff

Klingt simpel, oder? Schau dir einfach den Titel dieses Artikels hier an: Ich schreibe über „Onpage SEO Rankingfaktoren“ – und genau deswegen befindet sich dieses „Suchwort“ ganz am Anfang des Titels. Okay, weil es sich hier um einen List Post handelt, steht noch eine Zahl davor. Davon lässt sich Google aber nicht irritieren… für das Publikum ist das sogar noch noch ein Vorteil, denn List Posts (wenn sie gut sind) funktionieren einfach auch gut.

Best Practice: Der für den Artikel relevante Suchbegriff steht im Titel ganz vorn

Best Practice: Der für den Artikel relevante Suchbegriff steht im Titel ganz vorn

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Doch zurück zu Google. Letztendlich geht es ja darum, dass dein Content gut ranken soll. Genau das tut er, wenn du dich zum Beispiel an diesem Tipp mit dem Suchbegriff am Anfang des Titels orientierst. Das reicht als alleinige Maßnahme natürlich nicht, aber es folgen ja auch noch 12 weitere Tipps.

Hintergrund bei diesem Tipp: Google sieht deine Website nicht so wie du. Die Darstellung im Browser ist nur die Interpretation des HTML Quellcodes eben durch den Browser. Google liest eine Website wie ganz normalen Text und kümmert sich primär um den schriftlichen Teil, den der User am Ende im Browserfenster sehen kann. In Dokumenten werden wichtige Dinge oft am Anfang erwähnt – genau deshalb bemisst Google Elementen am Anfang der Website eine höhere Relevanz zu.

2. Verwende suchmaschinenfreundliche URLs

Ähnlich wie der Tipp mit dem richtigen Suchbegriff – in einer URL (also der Internetadresse deiner Website bzw. deiner Unterseiten) ist nicht unendlich Platz. Ganz zu Anfang kommt deine Domain, das ist nicht veränderbar… doch gleich danach ist es Zeit für den Titel. Und so wie du mit dem eigentlichen Titel deines Artikels verfährst, musst du es auch mit der URL machen.

Sinnigerweise passt der Titel deiner Website zur URL. Was deinen Besucher also auf deiner Seite sehen, muss auch genau dem entsprechen, was sie bei Google in der Vorschau der Suchergebnisse gefunden haben. Wenn du hier nicht lieferst, hast du ein Problem – deine User sind verwirrt, weil sie nicht das finden, was sie aufgrund der Suche erwartet haben.

Verwende suchmaschinenfreundliche URLs

Zeig Google die gleichen Suchworte im Titel und in der URL

Solche Besucher gehen dann aber nicht auf deine Startseite und beginnen eine interne Suche auf deiner Website. Das ist ein Mythos, der sich seit den 1990ern hartnäckig hält! Die Wahrheit ist, dass solche User verwirrt sind und sich dann einer neuen Suche zuwenden – das aber nicht bei dir, sondern bei Google. Unabhängig davon, dass du deine User also verwirrst, wenn dein Titel und/oder deine URL schlecht gewählt ist, sendest du damit negative Signale an Google.

3. Spendiere deinem Titel das <h1> Tag

Ebenfalls sehr wichtig in Bezug auf sinnvolle Onpage SEO Rankingfaktoren: Das <h1> Tag. Mit diesem Tag zeichnest du eine Überschrift erster Ordnung aus. Auch wenn <h1> alleinstehend betrachtet auch „nur“ einer von vielen Onpage SEO Rankingfaktoren ist – für Google signalisierst du damit eindeutig, dass du vernünftige Suchmaschinenoptimierung ablieferst und durchaus einen gewissen Anspruch an die Qualität deiner Website hast. Zusätzlich dient das <h1> Tag einer besseren Strukturierung deiner Seite

Struktur ist immer gut. Sowohl Google als auch deine menschlichen Besucher werden deine Seite länger und öfter frequentieren, wenn du bei der Struktur sauber arbeitest und das <h1> Tag ist auf jeden Fall einer der wichtigeren Faktoren. Ich gebe zu, dass die Bedeutung in den letzten Jahren abgenommen hat, doch das ändert nichts daran, dass dieser Faktor im „SEO Mix“ berücksichtigt werden muss.

Spendiere deinem Titel das <h1> Tag

Der Titel deiner Website (oder Unterseite) muss im <h1> Tag stehen

Es geht bei erfolgreicher Onpage SEO heutzutage nicht mehr darum, einzelne Faktoren besonders stark auszureizen. Viel wichtiger ist es, einen insgesamt gesehen sinnvollen und logisch nachvollziehbaren Mix abzuliefern. So erleichterst du Google die Bewertung deiner Seite und deine Besuchern bekommen einfacheren Zugang zu den von dir gelieferten Informationen.

4. Nutze unterschiedliche Medienformate

Wird auch immer gern vergessen, wenn es um Onpage SEO Rankingfaktoren geht: Die mediale Vielfalt. Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass Bilder, Videos und andere Formate vor allem in Blogs und Websites, die auf den Transfer von Informationen ausgerichtet sind, oft immer noch zu kurz kommen. Und ich kann das verstehen: Es ist viel schwieriger, ein Video zu produzieren – allein schon wegen der technischen Aspekte.

Auch Bilder sind nicht ungefährlich. Wenn du richtig gute Bilder haben willst, bei denen du auch sicher sein kannst, dass du keine Urheberrechte verletzt, dann musst du schon auf Dienste wie Shutterstock oder andere zurückgreifen. Das „Problem“: Die Bilder sind hier nicht kostenlos und vor allem Betreiber von kleinen Blogs haben oft nicht das Budget, um für solche Dinge Geld auszugeben. Und wenn du selbst kein begnadeter Fotograf bist, dann wird es noch schwieriger, geeignetes Material zu finden.

Nimm dir ein Beispiel an Calvin Hollywood und produziere nützliche und hilfreiche Videos

Das alles ist aber kein Grund, auf zusätzliche Medien zu verzichten. Und ganz ernsthaft: Mit einem iPhone oder auch einem Galaxy Smartphone bist du heute schon in der Lage, vernünftige Videos zu drehen, sogar der Ton ist gut. Wenn es um gute Bilder geht, kannst du zum Beispiel auch mit Grafiken arbeiten, die du selbst erstellst. Und auch dazu musst du kein Grafiker mit 10 Jahren Ausbildung und Erfahrung in Sachen Photoshop sein. Nutze kostenlose Tools wie Pixlr – damit kannst du definitiv Grafiken erstellen, die sich sehen lassen können und die dafür sorgen, dass deine Website strukturell, optisch und inhaltlich besser wird.

5. Pack deine Zwischenüberschriften in <h2> Tags

Ich persönlich finde ein gewisses Maß an Strukturen sehr gut. Strukturen helfen dabei, Dinge zum Beispiel schneller erledigen zu können. Wenn du weißt, wie eine bestimmte Aufgabe besser gemeistert werden kann, weil du einen guten und erprobten Weg dafür kennst, dann hast du einen strategischen Vorteil gegenüber anderen, die diesen Weg nicht kennen.

Warum ich so auf Strukturen herumreite? Ganz einfach, weil Strukturen auch einer der Onpage SEO Rankingfaktoren sind, auf die Google besonderen Wert legt. Mal ganz unabhängig davon, dass du Google die Arbeit erleichterst, wenn du strukturierte Inhalte anbietest, ist es wie schon erwähnt auch für dein Publikum leichter, deinen Content möglich schnell und komfortabel zu erfassen.

Zwischenüberschriften im h2 Tag sind sinnvoll

Wenn du mit Zwischenüberschriften arbeitest, dann solltest du sie im <h2> Tag platzieren

Mit deinen Zwischenüberschriften musst du also auch strukturiert verfahren. Schau dir diesen Artikel an: Jeder einzelne Punkt, den ich inhaltlich abhandle, ich gleichzeitig eine Zwischenüberschrift. Zwischenüberschriften packst du am besten in einen <h2> Tag. Ja, ich weiß – ich selbst mache das hier nicht… bei der nächsten Version meiner Website wird das aber passieren, versprochen. Bis dahin für dich der Tipp: Strukturiere auch deine Zwischenüberschriften: Sowohl Google als auch deine Nutzerinnen und Nutzer werden es dir danken!

6. Schreibe den richtigen Suchbegriff in den ersten 100 Wörtern

Weißt du noch, was ich dir über Google und die Erfassung von Inhalten erklärt habe? Richtig, Google sieht eine Website nicht so wie wir. Google liest den Code und interpretiert die für sich wichtigen Sachen. So ist es Google zum Beispiel vollkommen egal, welche Hintergrundfarbe du benutzt (sofern du dann nicht Text in der gleichen Farbe verwendest!)… Google interessiert sich für den Content und natürlich auch für die Signale der User, die deine Seite konsumieren.

Rein technisch gesehen (und auch inhaltlich ist das definitiv sinnvoll) musst du den für dich und die Seite wichtigen Suchbegriff aber auf jeden Fall in den ersten 100 Wörtern unterbringen. Google erkennt das und schaut sich ganz genau an, was du soweit am Anfang deines Textes integrierst. Entsprechend der Annahme, dass wichtige Dinge zuerst genannt werden sollten, gehst du entsprechend vor und lieferst Google so früh wie möglich relevantes Futter.

Schreibe den richtigen Suchbegriff in den ersten 100 Wörtern

Der Suchbegriff taucht in den ersten 100 Wörtern auf, hier sogar ganz vorn

Natürlich heißt das nicht, dass du diese relevanten Suchbegriffe dann im weiteren Verlauf nicht mehr verwenden sollst – ganz im Gegenteil. Grundsätzlich ist eine sinnvolle Verteilung nützlich… schreib also zum Beispiel in jedem Abschnitt einmal den für dich und die Seite wichtigen Suchbegriff (das aber bitte nicht so, dass es gekünstelt wirkt – achte auf einen natürlichen Fluss, um deine menschlichen Konsumenten nicht zu verschrecken). Auf diese Weise ist dann nicht nur der Beginn deines Contents relevant – sondern der gesamte Artikel, was den Idealzustand darstellt.

7. Biete eine Website mit Responsive Design an

Okay, nun habe ich dir mehrmals verdeutlicht, dass Google Websites anders „sieht“ als wir Menschen das tun. Doch warum soll dann das Design eine Rolle spielen? Fakt ist, dass Google (ich bleibe dabei) Websites in der Tat anders sieht als du und ich – der HTML Code ist entscheidend. Trotzdem ist es wichtig, dass deine Website auf allen Endgeräten gut funktioniert und man darauf problemlos zugreifen kann.

Wenn das nicht so ist, dann sammelst du bei Google Minuspunkte. Nicht weil Google deinen Content schlecht findet – sondern weil Google merkt, dass deine Konsumenten deine Seite schnell wieder verlassen, wenn sie zum Beispiel nicht für mobile Endgeräte optimiert ist. Denk doch mal an dich selbst: Wenn du auf deinem Smartphone eine Seite aufrufst, die nicht für mobile Endgeräte optimiert ist… hast du dann Lust, ewig zu scrollen, zu wischen, oder zu vergrößern?

Biete eine Website mit Responsive Design an

Websites müssen heutzutage auf mobilen Endgeräten einwandfrei konsumierbar sein

Selbstverständlich nicht! Das mobile Internet ist in unserem digitalen Alltag angekommen und Inhalte müssen für Endgeräte wie Smartphones oder Tablets angepasst sein. Wenn das nicht der Fall ist, dann verlässt der genervte User deine Seite wieder, geht zu Google zurück und wählt eine andere Seite. Spätestens jetzt hast du ein Problem, weil Google das natürlich merkt – Google zeichnet auf, wie lange ein Besucher auf deiner Website war, bevor er wieder zurückkommt. Und wenn deine Besucher immer nur kurz auf deiner Website aktiv sind, dann lässt Google das als negativen Aspekt in die Gesamtbewertung einfließen.

8. Verlinke auf hochwertige weiterführende Quellen

Schon mal was von „Linkgeiz“ gehört? Das ist der Begriff für eine Unart unter Webmastern. Es beschreibt die Weigerung, von der eigenen Website auf andere Websites zu verlinken. Dahinter steckt die absurde Angst, man könne „Linkjuice“ verschwenden – Linkpower also, die auf der eigenen Seite besser genutzt werden kann, um höhere Rankings zu erreichen.

Fakt ist, dass es absolut sinnvoll ist, auf externe Websites zu verlinken, wenn diese Website im thematischen Kontext relevant sind und dafür sorgen, dass deine Nutzerinnen und Nutzer ergänzende und weiterführende Informationen zu einem bestimmten Thema bekommen. Ich mache das nicht anders: Auch wenn dieser Artikel hier recht umfangreich ist, kann ich nicht jedes Unterthema einzeln in voller Breite behandeln. Genau deswegen verlinke ich auf sinnvolle und inhaltlich ebenfalls hochwertige externe Websites, die zu meinen Inhalten passen.

Achtung! Zu diesem Artikel gibt es eine nützliche Checkliste, die du dir gratis downloaden kannst. Halte dich einfach an die folgenden Anweisungen:

Okay, zugegeben – auch von dir verlange ich nicht, dass du deine direkte Konkurrenz verlinkst… aber jetzt mal ernsthaft: Gibt es da nicht noch weitere Ressourcen, wenn du zu einem bestimmten Themen verlinken willst und wirklich auf deine Konkurrenz triffst? Ich denke schon… mit ein bisschen Recherche wirst du immer fündig. Und denk dran: Du verlinkst auf hochwertige externe Websites, weil die dortigen Informationen einen Mehrwert für deine eigenen Konsumenten darstellen! Dass Google dieses Verhalten honoriert, ist ein netter Nebeneffekt, der aber nicht im Zentrum deiner Anstrengungen stehen darf – du tust es für deine Konsumenten…

9. Achte auf eine optimale interne Verlinkung

Vor ein paar Jahren war eine bestimmt Methode bei vielen Suchmaschinenoptimierern sehr angesagt: „PageRank Sculpting“ nannte es sich und sollte dafür sorgen, das bestimmte Unterseiten einer Website mehr Linkpower bekamen als andere. Seiten wie das Impressum oder der Datenschutzhinweis (Seiten also, die nicht so wichtig waren, bzw. mit denen niemand ranken wollte/will) sollten gar keine Linkpower bekommen. Und weil der PageRank damals (wie gesagt, es ist schon ziemlich lange her) durchaus noch positiv auf das Ranking einer Website wirken konnte, wurde der „interne Linkjuice“ ausschließlich auf die Seiten gebündelt, die auf jeden Fall ranken sollten.

Grundsätzlich ist dieses System gar nicht doof und ergibt irgendwie auch Sinn. Aber du wirst es schon vermuten: Google selbst fand das nicht gut, denn letztendlich ist eine Manipulation der Suchergebnisse, auch wenn es sich im Ermessen der Webmaster befand, die eigene Seite so zu gestalten (auch technisch), wie sie selbst das wollten. Weil es aber immer schon verboten war, den Fluss des PageRanks zu manipulieren, folgten seitens Google ganz schnell Abstrafungen für Webmaster, die das „PageRank Sculpting“ einsetzen – und so hatte sich diese Methode dann auch relativ schnell erledigt.

Achte auf eine optimale interne Verlinkung

Mit WordPress Plug-ins wie SEO Smart Links kannst du deine interne Verlinkung steuern

Warum ich dir das alles beschreibe? Nun, im Kern geht es darum, dass es natürlich wichtig ist, bestimmte Unterseiten deiner Website gegenüber anderen zu stärken. Du willst nicht für „Kontakt“, „Impressum“ oder „Datenschutzerklärung“ ranken, weil es sich überhaupt nicht für dich lohnt. Statt aber auf irgendwelche manipulativen Mittel zu setzen und Gefahr zu laufen, dass Google dich und deine Website abstraft, musst du einfach nur deine interne Verlinkung optimieren. Das ist ganz einfach: Such passende Keywords in deinen Artikel und verlinke diese Keywords mit dazu passenden Contentseiten innerhalb deines Angebots – fertig! Und wenn du zum Beispiel WordPress benutzt, dann kannst du das sogar automatisieren (siehe „SEO Smart Links“ oder andere Plugi-ins).

10. Mach deine Website so schnell wie möglich

Auch das ist so eine Sache, die aus dem echten Leben stammt und deswegen selbstverständlich auch im Internet mit Websites funktioniert (und wichtig ist). Die simple Frage lautet: Wartest du gern? Es spielt keine Rolle, wo und wann du warten musst. Fakt ist, dass die meisten Menschen überhaupt nicht gern warten. Warten hat nur dann einen Sinn, wenn sich die Wartezeit nützlich füllen lässt. Das ist aber oft leider nicht der Fall. Das „Warten“ an sich hat also einen schlechten Ruf.

Warum aber sollte es dann ohne negative Konsequenzen bleiben, wenn du deine User warten lässt? Google geht hier ganz pragmatisch vor und hat die Ladezeit einer Website schon längst zu einem der wichtigsten Onpage SEO Rankingfaktoren erklärt. Und das ist gut, weil so dafür gesorgt wird, dass Millionen von Webmastern bessere Websites abliefern, die sich viel schneller aufbauen und dafür sorgen, dass die User weniger (und im Idealfall gar keine) Wartezeit verschwenden.

Mach deine Website so schnell wie möglich

Google bietet selbst ein Tool an, mit dem du die Geschwindigkeit deiner Website testen kannst

Vor 20 Jahren mag das noch salonfähig gewesen sein, auf den Aufbau einer Website länger als 10 Sekunden zu warten. Heute hat niemand mehr so viel Zeit – und es ist auch nicht fair den Usern gegenüber, langsame Websites abzuliefern. Damit zeigst du als Webmaster nämlich, dass es dir egal ist, ob deine Informationen gut aufbereitet sind oder nicht. Ich gebe zu, dass nicht immer das Maximum an Speed erreicht werden kann – aus unterschiedlichsten Gründen. Viel kannst du aber auf jeden Fall erreichen, wenn du schon ein paar ganz einfache Hebel ziehst. Google selbst hat für die Überprüfung der eigenen Website ein Angebot (siehe oben), mit dem sich genau feststellen lässt, wo es Bremsen auf deiner Seite gibt. Hier lohnt es sich definitiv, öfter mal reinzuschauen und die Anweisungen zu befolgen.

11. Optimiere deine Bilder richtig

Die Optimierung deiner Bilder ist auch so eine Sache, die letztendlich der Verbesserung der Geschwindigkeit deiner Website entgegen kommt. Wenn du also zum Beispiel die Dateigröße deiner Bilder und Grafiken verringerst, dann ist das gut für Google. Wenn du diese Komprimierung dann auch noch so durchziehst, dass das Bild oder die Grafik an sich keinen Qualitätsverlust erleidet, dann freut sich auch dein Publikum. Für solche Maßnahmen gibt es im Internet kostenlose Tools, mit denen du deine Grafiken und Dateien komprimieren kannst, ohne dass dabei die Qualität leidet. Die Komprimierung der Dateigröße ist aber nicht alles, du musst noch ein bisschen mehr tun – wie zum Beispiel die richtige Benennung der Dateien.

Der Dateiname einer Grafik oder eines Bildes ist wichtig, weil Google auch heutzutage noch nicht komplett eigenständig den Inhalt eines Bildes oder einer Grafik erkennen kann. Das klappt zwar schon deutlich besser als noch vor ein paar Jahren, trotzdem ist es wichtig, dass du Google hier unterstützt und eben einen sprechenden Dateinamen auswählst, der das Bild oder die Grafik so gut wie möglich beschreibt. Und wenn du schon dabei bist, verwendest du auch noch die passende Beschreibung im ALT Tag.

Optimiere deine Bilder richtig

Wenn du die Größe deiner Bilddateien verringerst, lädt deine Seite schneller

Das wurde eigentlich mal erfunden, um Bilder zu beschreiben, die aus welchen Gründen auch immer nicht korrekt angezeigt werden können. Abrunden tust du die Optimierung deiner Bilder und Grafiken mit einem Untertitel, der ebenfalls inhaltlichen und thematischen Bezug dazu nimmt, was auf dem Bild zu sehen ist. So weiß Google ganz genau, was wirklich abgebildet ist und auch die Besucher deiner Website bekommen einen besseren Eindruck – zudem sieht es deutlich professioneller aus, wenn du mit Untertiteln arbeitest. Die Menschen sind solche Untertitel zum Beispiel aus den Printmedien gewohnt, wo Bilder und Grafiken immer mit zusätzlichem Text versehen werden.

12. Verzichte nicht auf Social Sharing Buttons

Speziell in der Suchmaschinenbranche fallen mir auch heute noch immer wieder Meinungen auf, dass Social Media sich nicht wirklich lohnen würde. Klar, auf Facebook sind auch alles SEOs… aber Facebook für die eigene Reichweite nutzen? Das machen längst nicht alle – und lassen sich so extrem viel Potenzial durch die Lappen gehen. Ganz ernsthaft, was spricht denn dagegen, gute Inhalte teilen zu lassen? Ganz unabhängig davon, ob Social Signals nun suchmaschinenrelevant sind oder nicht. Einfach nur, weil der Content gut ist und viele andere Leute da draußen auch interessieren könnte.

Das also zum ersten Fehler. Zweiter Fehler (nicht nur bei SEOs): Wenn sich dann entschieden wird, Social Sharing Buttons zu nutzen, gibt es meistens gleich die volle Breitseite. Google mag Social Signals und ich zähle sie auf jeden Fall zu den wichtigen Onpage SEO Rankingfaktoren – eben weil sie Traffic bringen und so indirekt auch zu neuen Verlinkungen führen (können). Trotzdem ist es nicht sinnvoll, dann gleich 20 unterschiedliche Social Sharing Buttons anzubieten. Das verwirrt die User und wenn sie verwirrt sind, dann teilen sie eher überhaupt nicht.

SumoMe bietet dir jede Menge Tools, um deinen Content in Social Media zu verbreiten

Deswegen ist weniger mehr: Der Social Sharing Button für Facebook ist Pflicht (bei knapp 30 Millionen Mitgliedern in Deutschland ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser Button auch genutzt wird). Twitter kann sich auch noch lohnen, Google+ ist leider in 90% der Fälle irrelevant geworden (finde ich auch nicht gut, aber was soll man machen)? Bleibt noch Pinterest. Das lohnt sich für dich, wenn du wirklich viele Grafiken und Bilder auf deiner Seite hast und in der mobilen Version deiner Website darf WhatsApp nicht fehlen – denn darüber wird mittlerweile mobil sehr viel geteilt. Sofern deine Seite viele Themen hat, die sich im Bereich B2B abspielen, ist auch die Einbindung von Xing und LinkedIn nicht uninteressant. Letztendlich musst du selbst testen und herausfinden, mit welchen Social Sharing Buttons du am meisten Reichweite erzeugen kannst – und dich dann auf diese Buttons konzentrieren.

13. Schreib lange und detaillierte Artikel

Ein langer Artikel muss nicht immer auch zwangsläufig ein guter Artikel sein. Allerdings ist bei einem längeren Artikel die Wahrscheinlichkeit höher, dass er auch detailliert ist. Es gibt Studien, nach denen langer Content besser bei Google rankt. Und es gibt auch Untersuchungen, nach denen langer Content von den Usern mehr geteilt wird. Als Paradebeispiel ist fast immer Wikipedia zu nennen, denn fast immer rankt Wikipedia auf den vorderen Plätzen bei Google.

Grund: Fast alle Artikel von Wikipedia sind lang und gleichzeitig detailliert, es bleibt so gut wie keine Frage offen. Zusätzlich wird oft auf weiterführende Quellen verlinkt – was ja auch einer der wichtigen Onpage SEO Rankingfaktoren ist. Lange Inhalte sorgen definitiv dafür, dass sich die User länger auf deiner Website aufhalten. Ein längerer Aufenthalt ist gut, denn so wird nicht nur dein kompletter Content konsumiert – die Chance, dass sich die Besucher zusätzliche Inhalte anschauen, steigt ebenfalls. Es gibt dafür natürlich keine Garantie, aber die Wahrscheinlichkeit ist viel größer, als wenn dein Content kurz und wenig detailliert ist.

13. Schreib lange und detaillierte Artikel

Detaillierte Artikel werden öfter geteilt als kürzere Inhalte | Quelle: OkDork

Versetze dich mal in die Lage des Besuchers deiner Website: Diese Person ist froh und glücklich, wenn sie bei dir findet, was sie sucht. Zusätzlich zu allen Aspekten für gute Onpage SEO Rankingfaktoren und der Tatsache, dass lange Text mehr geteilt werden… mit einer solchen Vorgehensweise machst zu deine Konsumenten einfach happy. Das sorgt selbstverständlich für positive Emotionen und in den Köpfen dieser User entsteht eine entsprechende Verknüpfung mit deiner Website oder sogar mit deiner Person. Auf diese Weise werden deine Inhalte mehr geteilt und mehr verlinkt, weil man dir und deinem Content vertraut – und wenn du zum Beispiel mit einer eigenen Facebook Page unterwegs bist, kannst du auf diese Weise zusätzlich neue Fans einsammeln und so deine Reputation und deine Reichweite weiter steigern.

Fazit

All hier genannten Onpage SEO Rankingfaktoren sind wichtig und du musst sie beachten, wenn deine Website gut performen soll. Am allerwichtigsten ist aber, dass du die Bedürfnisse deiner User erkennst und versuchst, ihnen Lösungen für ihre Probleme anzubieten. Hochwertiger Content, der auch erfolgreich ist und langfristig funktioniert, hat immer eine Lösung für ein konkretes Problem parat – und sei es, dass einfach nur eine Frage geklärt werden kann, die deinen Usern unter den Nägeln brennt.

Anleitungen und Tutorials sind genau aus diesem Grund so erfolgreich. Wenn du und dein Content nützlich sind, dann hast du den ersten Schritt getan, um deine Reichweite dauerhaft zu steigern. Zusätzlich wirst du mit der Zeit zum Experten in deiner Nische – und zwar nicht, weil du selbst das von dir behauptest. Du wirst zum Experten, weil andere dich als solchen sehen und dich als einen Experten beschreiben!

Diesen Prozess kannst du beschleunigen, wenn du optimale Suchmaschinenoptimierung machst – so wie es dieser Artikel hier beschreibt. Denk aber immer daran, dass es nicht einzelne Faktoren sind, die alleine wirken. Die wahre Macht perfekter Suchmaschinenoptimierung wird erst dann sichtbar, wenn du alle wichtigen Faktoren clever und sinnvoll miteinander kombinierst und deinen Usern das gibst, was sie haben wollen.