Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die jetzt in den USA durchgeführt wurde. Primär wollte das Voting ermitteln, wie viel Zeit die User auf Facebook verbringen und wie sie zu Fragen der Datensicherheit und des Datenschutzes stehen. Und am Rande wurde eben auch nach den neuen Features, wie z. B. „Timeline“ gefragt.

Überraschendes Ergebnis: Mehr als die Hälfte, nämlich 56% mögen die neuen Features nicht, nur etwas mehr als ein Drittel findet sie gut. Diese Zahlen werden bei Facebook sicher nicht so gern gehört. Allerdings hat die Erfahrung gezeigt, dass die Einführung neuer Funktionen Zeit braucht und dass nicht jeder User sofort in Begeisterung ausbricht.

Neue Funktionen interessieren Facebook Nutzer nicht

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Entwicklungen brauchen eben Zeit und so ist ein anderes Ergebnis der Umfrage ebenfalls sehr interessant: Je länger ein Nutzer auf Facebook angemeldet und dort aktiv ist, desto weniger interessiert er sich für Probleme, die mit vermeintlich mangelndem Datenschutz zusammenhängen. Damit bestätigt sich eine alte Weisheit des Marketings: Wenn das Produkt gut ist und bei den Leute ankommt und genutzt wird, dann sind Konsumenten durchaus bereit, Nachteile in Kauf zu nehmen.

Und bei Facebook scheint genau das der Fall zu sein. Gründer Mark Zuckerberg wird das freuen, ist er doch sowieso der Meinung, dass die Privatsphäre ein Auslaufmodell ist. Und obwohl die Umfrage aus den USA stammt, kann man wohl davon ausgehen, dass es auch in anderen Facebook-Ländern (wie auch Deutschland) ähnlich aussieht.