6. Juni 2012

Möglich: Facebook in 10 Jahren verschwunden

Der Erfolg von Facebook ist kurzlebig, der Siegeszug des sozialen Netzwerkes wird schon bald ein jähes Ende haben. Klingt unglaubwürdig? Ist aber die Analyse einiger Wirtschaftsexperten an der Wall Street. Den wagen Voraussagungen zufolge soll dies schon in weniger als einem Jahrzehnt der Fall sein. Doch wie kommt diese “Zukunftsvision” zustande?

Möglich: Facebook in 10 Jahren verschwunden

Eric Jackson, Gründer der Investmentfirma “Ironfire Capital” glaubt, dass Facebook trotz seines Nutzerwachstums als Gesellschaft nicht langfristig existieren wird.

Facebook bald nur noch eine Randfigur?

Er meint, dass Facebook in fünf bis acht Jahren fast vom Markt verschwunden ist, beziehungsweise seine Topposition nicht mehr halten kann sowie es schon bei Yahoo und AOL der Fall war/ist. Die Webseiten- und Suchmaschinenbetreiber gibt es in Zukunft zwar immer noch, sie sind aber eher nur noch Randerscheinungen im Netz. Yahoo beschäftige nach Aussage Jacksons noch 13.000 Angestellte und die seien auch noch einigermaßen gewinnbringend – das Unternehmen besitze aber nur noch zehn Prozent seines Wertes, den es vor über 10 Jahren hatte. Und genau dieses Schicksal könne auch Facebook, das sich derzeit (noch) auf einem Höhenflug befinden, widerfahren.

Das Web in Generationen

Für Jackson hat es drei Generationen von Webunternehmen gegeben. Zuerst waren es große Webportale wie Yahoo und Suchmaschinen wie Google. Danach gründete sich Facebook und damit begann der Aufschwung bei den sozialen Netzwerken. Als Drittes wird es viele Konstrukte geben, die alle ein Stück vom Kuchen abhaben möchten und dadurch andere bereits existierende Geschäftsmodelle schwächen könnten. Jackson ist sich sicher, dass beispielsweise bei Facebook durch seine Zukäufe von Firmen wie Instagram und der neuen App-Kamera zu erkennen ist, dass es am Markt immer härter wird und man deswegen im Eiltempo versucht, sich mit aller Kraft am Markt zu behaupten und seine Position zu halten und zu stärken.

Flexibilität ist gefragt

Facebook müsse mobiler werden und sich nicht nur auf sein Netzwerk konzentrieren, so Jackson in einer TV Show weiter. Genauer betrachtet habe Facebook schon jetzt ein Viertel seines Wertes verloren, was sich insbesondere durch den starken Einbruch der Facebook Aktien bemerkbar macht. So oder so, nicht nur Facebook, so seine These, sondern auch alle anderen müssen Flexibilität zeigen, damit sie in ein paar Jahren nicht verschwunden sind.

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5 Kommentare zu “Möglich: Facebook in 10 Jahren verschwunden”

  1. olaf kopp sagt:

    Ich finde den Argumentationsstrang relativ schwach… Ich glaube nicht, dass das mobile Web Facebook zu Fall bringen wird. Eine viel größere Aufgabe wird es für Facebook immer noch sein den Traffic zu monetarisieren. Da Facebook ein soziales Netzwerk steht und fällt in erster Linie mit der Menge an teilnehmenden Usern und die richten sich in erster Linie danach wieviele ihrer Freunde sich im Netzwerk aufhalten und nicht nach technischen Möglichkeiten. Ich denke auch nicht unbedingt, dass ein Wall Street Profi hier der Richtige ist eine Prognose abzugeben …

  2. [...] Eric Jackson in CNBC Sendung Squawk on the street und den darauf folgenden Blogbeiträgen von z.B. Björn Tantau oder auf business-on.de hier mal kurz meine Sicht der Dinge. Zuerst einmal ist in Frage zu stellen, [...]

  3. Max sagt:

    Außer der Tatsache, daß man Analysten von der Wall Street eh nicht ernst nehmen sollte, glaube ich einfach, daß es ein ganz normaler Vorgang wäre, wenn Facebook verschwindet. Irgendwann wird klar werden, daß sich das Ganze auf Dauer nicht finanzieren läßt. Oder eben doch, indem man nämlich die Daten der Nutzer immer klarer vermarktet. Und das wird dann (hoffentlich) für Mitgliederschwund sorgen.
    Allerdings ist Facebooks Trumpf im augenblick noch die mangelnde Konkurrenz und die Tatsache, daß sich das Leben immer mehr ins Netz verlagert.
    Gruß, Max

  4. Kathryn sagt:

    Doch, ich finde das schon irgendwie logisch, früher oder später wird Facebook – sofern hier nicht mehr auf die User-Wünsche eingegangen wird – immer mehr User verlieren.

  5. […] in den kommenden zehn Jahren verschwunden sein wird, so prognostizieren beispielsweise einige Wirtschaftsexperten an der […]

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