Facebook Gründer Mark Zuckerberg war heute Gesprächsgast beim „Internet Gipfel“ in Paris. Die Veranstaltung, die den offiziellen Titel „eG8“ trägt, fand im Vorfeld des G8 Wirtschaftsgipfels statt, zu dem sich Ende der Woche die Staatschefs der führenden Industrienationen in einem Badeort nahe Nizza treffen.

Mark Zuckerberg: "Facebook hat keine Revolution ausgelöst"

Während einer Fragerunde, die auch live im Internet und via Facebook übertragen wurde, wollten einige der Anwesenden von Talkgast Mark Zuckerberg wissen, wie er die Rolle von Facebook während der nordafrikanischen Revolutionen zum Beispiel in Ägypten und Tunesien bewertet. Konkret wollte man von dem 27-Jährigen wissen, ob Facebook die Revolutionen „ausgelöst“ hätte, weil sich tausende Menschen über das soziale Netzwerk zu Demonstrationen verabredet hatten.

Mark Zuckerberg spielte die Rolle von Facebook herunter und sagte, dass Facebook nicht für das eigentliche Auslösen der Revolutionen verantwortlich gewesen ist. Wenn überhaupt, dann habe Facebook lediglich passiv dabei geholfen, dass bestimmte Aktionen hätten koordiniert werden können. Das wäre aber auch ohne Facebook oder mit einem anderen sozialen Netzwerk möglich gewesen.