Im Laufe des Jahres 2005 erhält Facebook eine ordentliche Finanzspritze von Accel Partners, welche rund 12 Millionen Dollar in das soziale Netzwerk investieren. Nicht ohne Folgen: Im Dezember 2005 kann die Plattform bereits 5,5 Millionen User verzeichnen. Mit den steigenden Nutzerzahlen wächst auch das Interesse anderer Unternehmen an Facebook. Doch anstatt die Webseite zu verkaufen integriert Mark Zuckerberg die Werbung der interessierten Firmen in Facebook und macht damit sehr gute Geschäfte.

Trotzdem gibt es immer wieder Rückschläge. Seine alten Studienkollegen Cameron und Tyler Winklevoss sowie Divya Narendra klagen gegen Mark Zuckerberg, weil dieser sich angeblich an ihrer Idee bedient hat und Facebook darauf basiert. Die beiden Parteien einigen sich und die Kläger erhalten von Facebook 65 Millionen Dollar. Der Rechtsstreit ist mit dieser Zahlung für die Zwillinge aber nicht beendet. Im Jahr 2011 reichen sie erneut Klage ein, da sie vermuten, dass sie bei dem damaligen Verfahren hintergangen wurden.

Auch der Mitbegründer von Facebook, Eduardo Saverin, klagt eines Tages gegen Mark Zuckerberg. Inwiefern sich die beiden damals geeinigt haben, wurde nicht durch die Medien berichtet. Beide Parteien haben sich vertraglich dazu verpflichtet, Stillschweigen über die Einigung zu bewahren. Fakt ist aber, dass Saverin noch immer 5% an Facebook besitzt. Für Mark Zuckerberg ist dies aber nicht wichtig. Immer wieder betont er, wie unwichtig Geld für ihn ist.

Trotzdem wird er 2009 zum jüngsten zurzeit lebenden Self-Made-Millionär erklärt. Den Titel hat inzwischen aber Dustin Moskovitz, einer der Mitbegründer von Facebook, inne. Ende 2010 wird er vom New Yorker „Time“-Magazine zur „Person des Jahres“ ernannt. Zeitgleich wird das Vermögen von Mark Zuckerberg vom Wirtschaftsmagazin „Forbes“ auf rund  6,9 Milliarden Dollar geschätzt.

Mark Zuckerberg Biografie: Zwischen Badelatschen und Imperium (Teil 2)
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