In Amerika wurde gerade eine große Diskussion durch einen Artikel in der „New York Times“ losgetreten. Der Chefredakteur Bill Keller hatte die Behauptung aufgestellt, dass soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook dumm machen. Selbstverständlich waren die User beider Netzwerke direkt entsetzt.

Laut Keller sollen die sozialen Medien die Aufmerksamkeitsspannen verkürzen und das Denken negativ beeinflussen. Auch die vielen sinnlosen Postings bewertet der Chefredakteur als nicht förderlich. Inwiefern das nun aber dumm machen soll, geht nicht aus dem Artikel hervor. Eindeutig mindert Facebook jedoch gewisse „social skills“.

Man wird eher dazu verleitet eine Person anzuchatten, als mit ihr persönlich zu sprechen, selbst wenn diese nur einige Meter entfernt sitzt. Wichtig ist hier, den direkten Kontakt nicht zu verlieren, denn der ist auch durch Facebook nicht zu ersetzen. Auch Twitter mit seiner vermeintlichen Verbundenheit der Nutzer untereinander ist nur oberflächlich. Wer dies aber nicht vorher erkennt, der wird nicht von sozialen Netzwerken dumm, sondern ist es vermutlich schon vorher.