Gute Leute zu finden, das war immer schon schwierig. In Zeiten von Internet, globaler Vernetzung und Social Media ist es für Recruiter jedoch ein bisschen leichter geworden. Sehr viele Menschen sind in dem einen oder anderen sozialen Netzwerk Mitglied. Und natürlich gibt es auch soziale Netzwerke, die eine geschäftsmäßige Ausrichtung haben. Bei uns in Deutschland ist Xing nach wie vor sehr beliebt, global gesehen allerdings schießt LinkedIn den Vogel ab. Mit mehr als 200 Millionen Mitgliedern in über 200 Ländern sind hier sehr viele Personen organisiert. Und weil LinkedIn eben ein „berufliches“ Netzwerk ist, tummeln sich dementsprechend auch viele Recruiter dort – Personen also, die auf der Suche nach neuem Personal für die eigene Firma sind. Glaubt man aktuellen Zahlen, dass lohnt sich das. Mehr noch: LinkedIn ist ein Paradies für Recruiter! Doch woran liegt das?

LinkedIn, das Paradies für Recruiter

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Vorteil Internationalität

LinkedIn gibt es auf der ganzen Welt. Als ursprünglich aus den USA stammendes Netzwerk spielt die englische Sprache eine wichtige Rolle. Dadurch war es relativ leicht, auch in anderen englischsprachigen Ländern außerhalb der USA zu expandieren.

Andere Netzwerke, wie zum Beispiel Xing aus Deutschland, haben es da aufgrund der sprachlichen Barriere schon weniger leicht. Natürlich: auch Xing gibt es in englischer Sprache. Allerdings ist es für eine Firma mit einem englischsprachigen Background mit Sicherheit weniger kompliziert, auch andere Märkte zu erreichen, in denen Englisch gesprochen wird.

Die Sprache allein ist aber nicht der Hauptgrund. Facebook hat gezeigt, wie man nach und nach so gut wie jeden Sprachraum erobern kann. Für Personalchefs bietet sich dank der leichteren Internationalisierung ganz klar ein Vorteil, schließlich ist man so in der Lage, auch benötigtes Personal für andere Märkte zu rekrutieren.

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LinkedIn funktioniert anders

Die hohe Effizienz von LinkedIn kann man unter anderem genau daran erkennen. Bei Recruitern ist es extrem beliebt, obwohl nur knapp die Hälfte der Mitglieder ihre Profile vollständig ausgefüllt haben. Zudem verbringen die Nutzerinnen und Nutzer von LinkedIn pro Woche nur maximal 2 Stunden auf dem Netzwerk. Die Informationen, die sich finden lassen, reichen aber scheinbar dennoch aus, um Recruiter zu begeistern.

Bei Facebook ist die Zeitspanne der Nutzung zwar deutlich größer. Aber auch der Fakt, dass LinkedIn nicht wie ein herkömmliches soziales Netzwerk funktioniert, weil der Kommunikationsfluss anders ist, tut dem Erfolg keinen Abbruch.

Viele Mitglieder nutzen LinkedIn in der Tat nur, um sich zu präsentieren. Nachvollziehbar, will man sich doch in einem möglichst besten Licht erscheinen lassen, damit man (wenn es akut wird), bei der Jobsuche Vorteile hat.

Vernetzung extrem wichtig

Unabhängig davon ist aber auch die Vernetzung der Mitglieder untereinander bei LinkedIn wichtig. Der Anstieg der Nutzerzahlen von 37 Millionen Anfang 2009 auf 187 Millionen Ende 2012 zeigt, dass Beliebtheit und auch Umsatz in den letzten Jahren extrem gestiegen sind.

Wer in sozialen Netzwerken positiv auf sich aufmerksam macht fällt einem Recruiter unter Umständen schneller und vor allem nachhaltiger auf. Und beim Thema „Social Recruiting“ hat LinkedIn auch tatsächlich die Nase vorn.

Nur 66 Prozent nutzen Facebook, um neues Personal zu finden, wenn es um Twitter geht, sind es sogar nur 54 Prozent – allerdings beschränken sich die meisten Recruiter bei Twitter nur auf die Recherche, die gezielte Ansprache wird dort nicht genutzt. LinkedIn jedoch wird von 93 Prozent aller Personaler für die Suche nach passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genutzt und allein schon wegen dieser Zahl ist LinkedIn in der Tat das „Paradies für Recruiter“.