Viele Wege führen nach Rom. Das gilt auch im Bereich Linkaufbau und ein besonders interessanter Weg ist der über Gastartikel. Als Gastautor kann man quasi auf ein unbegrenztes Repertoire im kompletten Internet zurückgreifen, vorausgesetzt man findet passende Websites, auf denen ein Gastartikel zu einem bestimmten Thema auch Sinn macht.

Nur mit dem reinen Ermitteln von potenziell für einen Gastartikel möglichen Websites ist es allerdings nicht getan. Als Gastautor hat man nicht nur die Chance, einen oder mehrere Backlinks zu generieren. Man kann sich gleichzeitig auch als Spezialist auf einem bestimmten Gebiet etablieren. Dazu ist es jedoch von Vorteil, wenn man auf dem Gebiet auch tatsächlich Experte ist, denn nur dann ist ein durchweg seriöser Linkaufbau machbar.

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Es ist also sinnvoll, wenn man zum Beispiel bereits über eine Publikation im eigenen Themenbereich verfügt, Relevanz spielt eben auch hier eine Rolle. Ist man zudem in der Lage, besondere Inhalte zu liefern, dann kann sich Linkaufbau mit Gastartikeln als extrem effektives Mittel erweisen.

Doch was sollten das für Inhalte sein?

Nicht erklärensbedürftig ist vermutlich die Tatsache, dass man dem Betreiber der Website, dem man einen Gastartikel anbieten will, auch entsprechenden Input geben sollte. Ein herkömmlicher Artikel zu einem bestimmten Titel ist zwar nett, wird aber niemanden sonderlich beeindrucken. Und ein bisschen Eindruck ist schon notwendig, schließlich lässt der Seitenbetreiber einen vermutlich überwiegend Fremden in seine „geheiligten Hallen“. Da macht es Sinn, entsprechend respektvoll aufzutreten und nicht mit Artikeln veröffentlich zu wollen, die keinen echten Mehrwert bieten.

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Wie aber bekommt ein Artikel „echten Mehrwert“?

Dafür sind ein paar Basics zwingend zu beachten:

1. sollte der Gastartikel einen gewissen Umfang haben
2. muss deutlich werden, dass der Gastautor ganz genau weiß, wovon er schreibt
3. ist es nützlich, wenn der Gastartikel auch in Sachen Ausdruck und Orthograpie überzeugt
4. muss für den Gastartikel auf jeden Fall ausführlich recherchiert werden
5. kann es nicht schaden, wenn man sich für einen Gastartikel etwas mehr Zeit lässt

Das sind nur einige Punkte, die verdeutlichen sollen, dass ein Gastartikel mit deutlich mehr Sorgfalt erstellt werden muss als das bei anderen Texten der Fall ist. Schließlich will man den Gastartikel-Slot ja auch bekommen. Das schafft man nicht mit durchschnittlichen Texten. Außerdem steht unter dem Gastartikel später der eigene Name (auch wenn die Backlinks wichtiger sein mögen). Und ist es nicht unangenehm, namentlich unter einem nicht so guten Artikel genannt zu werden?

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Neben handwerklichen Faktoren spielt beim Linkaufbau mit Gastartikeln natürlich der Inhalt eine entscheidende Rolle. Wie schon erwähnt, sollte man sich in seinen Fachgebieten bewegen oder sich entsprechend gut einarbeiten. Hintergrund: Nur wer sich auskennt, kann flüssig und zusammenhängend zu einem Thema schreiben. Ist man inhaltlich nicht fit, dann wird sich das beim Text letztendlich in der Lesbarkeit bemerkbar machen. Es drohen Nachteile.

Welche Inhalte bieten sich denn nun für den Linkaufbau mit Gastartikeln an?

Immer beliebt sind Tutorials oder How-To-Anleitungen. Generell alles, was im täglichen Leben einen Mehrwert bietet und die Nutzung bestimmter Dinge erleichtert, ist willkommen.

Hält man sich zum Beispiel in einem Themenbereich auf, der oft durch spektakuläre Neuigkeiten glänzt, dann kann es nicht schaden, als „First Mover“ oder „Heavy Influencer“ über Dinge einen Gastartikel zu schreiben, die der Rest der Welt so oder so ähnlich erst später erfahren wird.

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Hoch im Kurs stehen bei vielen Menschen auch Vergleiche. So kann man Software vergleichen, Produkte, Website, etc. Wichtig hierbei: Immer genau die Vor- und Nachteile herausarbeiten und präsentieren, das sorgt für Mehrwert.

Will man einen Gastartikel „aufpumpen“, dann empfehlen sich Top-Listen („Die 50 besten …“, „101 Ressourcen für …“, etc.). Solche Top-Listen beeindrucken oft allein schon durch die Masse an Informationen, die darin enthalten sind. Als Gastartikel sind diese Listen geeignet, weil sie für den Betreiber einer Website einen echten Traffic-Schub bringen können.

Auch exklusive Inhalte bieten sich für den Linkaufbau mit Gastartikeln an. Vorteil hier: Inhalte, die es wirklich nur an einer Stelle und sonst nirgends (wie zum Beispiel ein Exklusiv-Interview) gibt, „ziehen wie Hechtsuppe“. Nachvollziehbar, denn sonst wären die Inhalte ja nicht exklusiv.

Diese 5 Beispiele machen deutlich, worauf es beim Linkaufbau mit Gastartikeln ankommen kann. Man muss echte Mehrwerte bieten. Hat man diese Mehrwerte nicht, dann wechselt man entweder das Thema oder veröffentlicht lieber auf dem eigenen Blog (wobei es dort freilich auch besser ist, einen Mehrwert zu bieten). Hat man allerdings echte Mehrwerte, dann steigen die Chancen, dass der Website-Betreiber den Gastartikel auch annimmt.

So bekommt man nicht nur Backlinks (ja, auch mehr als einen – das ist Verhandlungssache und kommt eben immer auf die Qualität des Gastartikels an), sondern kann nebenbei auch gleich auf die eigene Person aufmerksam machen. Ist der Gastartikel gut und hat er einen Mehrwert, dann kann das nicht schaden. Und wer einen guten Gastartikel geschrieben hat, der wird auch kein Problem damit haben, dass der eigene Name genannt wird.

Zudem lassen sich oft auch in der Autorenbeschreibung noch der ein oder andere Link unterbringen.