Immter wieder entdeckt man auf Facebook und anderen Seiten im Internet rechtsextreme Inhalte. Unzählige Male wurden solche Seiten gemeldet und beispielsweise von Facebook auch schnellstmöglich gelöscht. Doch Jugendschützer fordern von sozialen Netzwerken und Videoplattformen nun trotzdem mehr Schutz für die Jugendlichen. Auch andere User sollen sich mehr engagieren.

So fordern die Jugendschützer, dass der Schutz der jungen User bereits in die Firmenphilosophie einfließen müsse und man sicherstellen sollte, dass Rechtsextreme das Internet, insbesondere Dienste wie Facebook und YouTube, nicht für ihre Hasspropaganda nutzen können. Auch andere User sollen sich verstärkt für den Jugendschutz in solchen Netzwerken einsetzten, so die Jugenschützer von Jugendschutz.net.

Beispielsweise kann man auch als normaler User betreffende Seiten oder Nachrichten bei Facebook oder der jeweiligen Seite melden. So sei sichergestellt, dass die Inhalte nicht weiter geteilt werden und auch der oder die Verantwortliche der Inhalte für das soziale Netzwerk gesperrt werden. Im vergangenen Jahr hat Jugenschutz.net rund 6000 rechtsextreme Beiträge im Internet dokumentiert – drei Mal so viele wie noch 2009.