Im Internet ist es voll geworden, immer mehr Websites sind in den vergangenen Jahren entstanden. Da ist es nur eine Frage der Zeit, bis begehrte Namen, Beschreibungen oder auch Keywords Mangelware werden oder schlicht und ergreifend bereits mit allen möglichen Domain-Endungen vergeben sind. Das kann zum Problem werden, wenn es zum Beispiel darum geht, neue Projekte hochzuziehen, die sich mit einem Thema befassen, für das keine Domain-Endung mehr frei ist. Früher musste man da oft warten oder belegte Domains teilweise gegen horrende Beträge „freikaufen“. Glücklicherweise haben sich die Zeiten aber geändert und es kommen immer wieder neue Domain-Endungen auf den Markt. Auch dieses Jahr ist genau das passiert und es gibt über 1.000 neue Top-Level-Domains, die bestellt werden können. Welche Domain-Endungen aber sind das und für wen lohnen sie sich?

Infografik: Übersicht neue Domain-Endungen

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Traditionelle Domain-Endungen reichen nicht mehr aus

Bisher gab es die traditionellen Domain-Endungen wie „.com“, „.de“ oder auch „.eu“. Jedes Land hat in der Regel seine eigene Top-Level-Domain und so mancher Staat verkaufte auch die Rechte an der eigenen Domain, um die Kasse zu füllen. Das pazifische Insel-Paradies Tuvalu ist so ein Beispiel: Hier verkaufte man die Rechte an der Domain „.tv“, damit sich vor allem Fernseh-Sender mit einer passenden und eingängigen Domain-Endung versorgen konnten.

Die „.tv“-Domain war recht erfolgreich, trotzdem reichte auch das natürlich nicht, um die vielen Wünsche nach speziellen Domain-Endungen zu befriedigen. Also wurde der Ruf nach neuen Endungen immer lauter und schließlich kam es zu einer umfassenden Einigung. Das Ergebnis dieser Einigung sind die genannten über 1.000 neuen Domain-Endungen. Ich bin zu diesem Thema auf eine interessante Infografik gestoßen, die sich mit den neuen Endungen beschäftigt.

Aber sind die neuen Top-Level-Domains überhaupt sinnvoll? Da gehen die Meinungen auseinander, weil so gut wie jeder Begriff nun als Top-Level-Domain zu buchen sein wird. Fakt ist: Wer zum Beispiel eine Firma mit der Rechtsform „GmbH“ betreibt, kann sich in Kürze seinen Firmennamen mit der Domain-Endung „.gmbh“ registrieren. Das ist schon praktisch, weil der Firmenname eventuell ansonsten nicht mehr frei ist. Außerdem ist die Endung eindeutig und daher im Geschäftsverkehr durchaus sinnvoll.

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Domains mit Orts- oder Sachbezug sind sinnvoll

Andere nützliche Beispiele sind Endungen wie „.hamburg“, „.berlin“ oder „.bayern“. Bezogen auf einen Ort lassen sich so ganz neue Internet-Portale gründen, die auch sofort verdeutlichen, worum es im Einzelnen gehen. Ein Hotel in Berlin kann sich nun entsprechend die Domain „hotel.berlin“ registrieren. Das ist für das Marketing und die Außendarstellung nützlich und potenzielle Kunden können sich solche Domains besser merken.

Auch mit Blick auf die Suchergebnisse bei Google könnten sich diese Domains als sinnvoll erweisen. Es ist durchaus zu erwarten, dass solche Domains beim Ranking in naher Zukunft einen strategischen Vorteil haben könnten. Gleiches gilt für Online-Shops, die sich ab sofort Domains mit der Endung „.shop“ besorgen können. Hier winken die gleichen Vorteile wie bei den Domain-Endungen mit Ortsbezug. Die Registrierung von neuen Domain-Endungen ist seit Anfang Februar möglich. Viele neue Endungen bedeuten aber nicht, dass die Auswahl groß bleiben wird. Wie bei früheren Neubestellungs-Phasen auch sind die begehrtesten Domains in der Regel schnell weg. Dennoch lohnt es sich auf dem Laufenden zu bleiben, denn bei 1.000 neuen Endungen ist es eher unwahrscheinlich, dass nichts mehr für eigene neue Portale übrig bleibt.

Wer die neuen Domain-Endungen bestellen will, wird unter anderem bei United Domains fündig. Ich selbst betreibe hier einige Projekte und kann den Anbieter deshalb ruhigen Gewissens empfehlen. Selbstverständlich gibt es dort auch die Möglichkeit, die Verfügbarkeit für den eigenen Wunschnamen exzessiv zu prüfen, wovon man meiner Erfahrung nach Gebrauch machen sollte – nachdem man wohlgemerkt eine kleine Markenrecherche durchgeführt hat. Nur wenn für einen Begriff keine Markenrechte im Deutschen Patent- und Markenamt eingetragen sind, ist das Bestellen einer neuen Domain wirklich sicher.