Erst kürzlich hatte ich über den „Stop Online Piracy Act“ (SOPA) berichtet. Ein Gesetz, das von manchen Politikern in den USA als sinnvoll angesehen wird, um die Urheberrechte zu schützen, bzw. zu stärken. Für viele Websites hätte es gravierende Folgen, wenn der SOPA in seiner jetzigen Form bewilligt würde. Und weil der SOPA so bedenklich ist formierten sich schon in den letzten Wochen und Tagen online und offline diverse Protestbewegungen. Viele große Player im Web wie Amazon, Facebook oder Google dachten sogar über einen kompletten Blackout nach (also das zeitweise Abschalten der eigenen Website), um gegen den SOPA zu protestieren.

Mittlerweile ist der „Stop Online Piracy Act“ in der bisher angedachten Form „auf Eis gelegt“. Das bedeutet zwar, dass der SOPA aktuell zunächst nicht als Gesetz in den USA wirksam werden wird. „Auf Eis gelegt“ bedeutet aber nicht, dass der Gesetzentwurf auch wirklich 100%ig vom Tisch ist. Hier werden die kommenden Monate zeigen, ob nicht vielleicht eine abgeschwächte Form des SOPA doch zum Gesetz werden könnte, wenn sich die Wogen erstmal geglättet haben.

Was der „Stop Online Piracy Act“ bedeuten könnte, wenn er wirklich Gesetz werden sollte, und was es mit den geplanten oder auch tatsächlich stattfindenden Aktionen zum heutigen „Blackout Day“ auf sich hat (wie zum Beispiel bei der englischen Version von Wikipedia und anderen Websites, die heute aus Protest vom Netz gegangen sind) und was es noch Wissenswertes zum SOPA gibt, zeigt die folgende Infografik zum Thema:

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