Social TV ist einer der Trends 2013 und in den kommenden Jahren wird sich dieser Trend manifestieren. Mit dem mobilen Internet war das vor einiger Zeit ganz ähnlich: ich erinnere mich an die ersten echten mobilen Websites von 2007, kurz bevor das iPhone kam. Seit Smartphones faktisch zur Alltagsausrüstung der Leute gehören, entwickelt sich auch das dazugehörige Medium, also das mobile Internet, immer besser. Heute sind wir schon soweit, dass Google eine Website bestraft, wenn es dazu keine mobile Variante gibt, die in Sachen User Experience überzeugt. Das aber nur am Rande, denn ich will heute über eine Infografik berichten, auf die ich freundlicherweise aufmerksam gemacht wurde. Darin geht es um „Social TV und die Entwicklung des Fernsehens“. Ein sehr spannendes Thema und meiner Meinung nach wird es nicht mehr lange dauern, bis der Bereich „Smart TV“ so richtig abgeht – und damit dann auch Social TV. Wie beim mobile Web wird das eine Frage der Zeit sein. Doch zurück zum Thema: wie hat sich das Fernsehen entwickelt und welche Aspekte sind heute wichtig?

Infografik: Social TV und die Entwicklung des Fernsehens

Quelle

Social TV ist mehr als Second Screen

„Social TV ist die auf der Internet-Technologie basierende Interaktion zwischen traditionellem Fernsehprogramm und Social Media Plattform“, heißt es in der Infografik. Das ist schon mal eine Ansage, auf jeden Fall eine Definition.

Zugegeben ein sehr einfache. Im Kern trifft sie jedoch zu, denn diese Definition deutet an, dass der in den letzten Monaten so berühmt-berüchtigte Second Screen nicht das Ende ist. Das sehe ich auch so.

Und ich gehe noch weiter: die künftige Entwicklung wird dazu führen, dass der Second Screen wieder in der Versenkung verschwindet. In Zukunft ist Smart TV so gut, dass man die Interaktionen direkt am Bildschirm durchführen kann, via Gestensteuerung, mit der Stimme oder über eine Tastatur.

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Weniger ist mehr

Zusätzliche Geräte stören immer. Und wenn man auf ein Smartphone oder ein Tablet verzichten kann, um die Hände freizuhaben, dann ist das ein Fortschritt. Aus diesem Grund wird übrigens auch Google Glass ein voller Erfolg werden – weil solche Geräte das Leben schlicht und ergreifend vereinfachen.

Die Infografik zeigt, was durch Social TV alles möglich wird. Kernaussage ist allerdings, dass sich die Werbeumsätze massiv verschieben werden. Heute sind die Budgets für klassische TV Werbung noch hoch, verglichen mit denen für Online. Das wird sich aber ändern, Social TV und Online holen auf.

2016 soll dann schon fast Gleichstand herrschen. Ob das so sein wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass die Entwicklung nicht mehr aufzuhalten ist und man sich deswegen Gedanken machen muss, wie man darauf reagiert, wenn man von der Entwicklung betroffen ist.

Änderungen überall in der Branche

Was durch Social TV im Bereich Fernsehen passiert, ist nichts Neues. Beispiel: der Siegeszug des mobilen Internets hat dafür gesorgt, dass Facebook unter Zugzwang kam, denn immer mehr User wollen den eigenen Newsfeed mobil anschauen und auch entsprechend mobil posten und teilen.

Der Shift in Richtung Mobile war klar zu erkennen, also wurde reagiert. Und wie es bei Facebook aktuell aussieht, scheint das auch zu klappen. Verantwortliche in der TV Branche müssen ebenfalls umdenken. Und beim Thema Werbung wird die Notwendigkeit besonders deutlich.

Wer künftig nicht in innovative Werbeformen investiert, der wird bald vermutlich schlicht und ergreifend nicht mehr genügend oder auch nicht die richtigen Leute erreichen. Die Werbung läuft dann ins Leere, der Streuverlust ist hoch und die Kosten laufen aus dem Ruder. Das lässt sich verhindern, wenn man die Entwicklung beobachtet und rechtzeitig reagiert.