Provokante Aussage, die jedoch zutrifft, wenn man die Anzahl der generierten Leads untersucht. Das hat jetzt jemand getan und das Ergebnis auf einer Infografik verewigt. Und da wird deutlich: SEO ist immer noch die Hauptquelle im Internet für neue Kontakte und potenzielle Kunden. Mehr als 80% aller User weltweit nutzen täglich Suchmaschinen, und mehr als 50% der kleinen und mittleren Unternehmen stocken ihr Budget für SEO auf. Im Bereich B2B sagen sogar fast 60% aller Firmen, dass SEO ihre beste Quelle ist, wenn es darum geht, neue Kontakt zu machen und Geschäfte anzubahnen. Im Bereich B2C sind immer noch 41%. Doch was macht diese Zahlen so interessant?

Infografik: SEO effektiver als PPC und Social Media

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SEO lebt

Trotz aller Unkenrufe in den letzten Jahren ist SEO auf keinen Fall tot. Wer SEO in seinem Marketing-Mix nicht berücksichtigt, hat ein Problem. PPC und Social Media sind derzeit nämlich noch nicht in der Lage, SEO das Wasser zu reichen.

Zumindest wenn es um das Generieren von Leads geht, das ist die primäre Aussage der Infografik. Die Zahlen belegen das: so ist SEO sowohl im Bereich B2B als auch beim Thema B2C für die meisten neuen Kontakte verantwortlich.

PPC und Social Media folgen auf Platz 2 und 3. Im direkten Vergleich mit PPC schneidet SEO sogar noch besser ab. Das liegt unter anderem daran, dass gute SEO Rankings in der Regel längere Zeit bestehen. Der Traffic einer PPC Kampagne versiegt, wenn die Anzeigen nicht eingeblendet werden.

Äpfel mit Birnen verglichen?

Die Infografik ist gut aufbereitet und zeigt deutlich, dass SEO in keiner modernen Strategie fehlen darf, wenn man sich auf die Fahnen geschrieben hat, sinnvolles und nachhaltiges Online Marketing zu betreiben. Und mag sich der Vergleich zwischen SEO und PPC noch sinnvoll anhören, so ist das bei Social Media nicht mehr ganz so leicht nachzuvollziehen.

Social Media folgt in vielen Teilbereichen komplett anderen Regeln, als das bei SEO der Fall ist. Geht es beim Thema Suchmaschinenoptimierung darum, einem aktiv Suchenden die Möglichkeit zu geben, passende Informationen aus eigenem Antrieb heraus zu finden, dreht es sich bei Social Media eher um die Erlebniswelt, die man aufbauen permanent neu erfinden muss.

Social Media hat den „Nachteil“, dass man Menschen, zum Beispiel in sozialen Netzwerken, aktiv ansprechen und zu einer Handlung provozieren muss, damit es bestimmte Reaktionen gibt. Das kann mehr Traffic auf der eigenen Website sein, muss es aber nicht.

Bei SEO ist direkter Traffic auf der Website aber immer das Ziel. Besonders wegen dieser Unterscheidung zwischen den beiden Disziplinen sollte man aus meiner Sicht immer den Marketing Mix im Auge behalten und so dafür sorgen, dass man aus beiden Welten das Beste herausholt.