Die Interaktionsrate ist bei Facebook eine wichtige Kennzahl, die man im Auge behalten muss, wenn man sich mit Facebook Marketing beschäftigt. Bei der immer größer werdenden Anzahl von Inhalten, die man im weltweit größten Social Network findet, ist es wichtig, dass man mit seinen Aktionen aus der Masse hervorsticht – denn nur so bekommt man Aufmerksamkeit und nur so lässt sich die Facebook Interaktionsrate auch tatsächlich steigern oder konstant auf hohem Niveau halten. Weil das aber nicht immer einfach ist, kann ein bisschen Hilfe nicht schaden. Ich habe diese Hilfe jetzt in Form einer tollen Infografik entdeckt, die ich euch nicht vorenthalten will. Und eines sei vorab versprochen: Die Infografik hat wirklich einige interessante Tipps am Start. Aber schaut bitte selbst!

Infografik: Facebook Interaktionsrate steigern

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Emoticons funktionieren unterschiedlich

Zu Beginn wartet die Infografik mit einem Fakt auf, der meiner Ansicht schon hinlänglich bekannt sein sollte: Fotos steigern die Facebook Interaktionsrate. Wie gesagt, das ist nichts Neues mehr. Gleich danach wird es aber schon sehr viel interessanter, denn Emoticons wirken sich in der Tat unterschiedlich auf die Interaktionsrate aus. Ich habe das bereits getestet und kann es bestätigen: Es macht einen Unterschied, welche Emoticons man einsetzt. Gleiches gilt zum Beispiel auch für die Länge eines Postings oder für das Wording.

Posting: Wie lang, welches Wording, URL kurz oder lang?

Lohnenswert ist auch das Weglassen eines URL Shorteners. Was bei Twitter fast schon zum guten Ton gehört, ist bei Facebook nicht sinnvoll. Postings, die statt einer gekürzten Version einen kompletten Link enthalten, bekommen deutlich mehr Aufmerksamkeit. Folge: Man kann so über Facebook mehr Traffic generieren. Mit einer Frage am Ende des Postings lässt sich die Facebook Interaktionsrate zudem weiter steigern. Interessant: Bei Fragen erhöht sich auch die Anzahl gemachter Kommentare drastisch. Und auch der gute alte Lückentext funktioniert bei Facebook immer noch gut. Nutzt man ihn, dann kann die Interaktionsrate um das Vierfache steigen.

Selbst testen und optimieren

Grundsätzlich zeigt die Infografik sehr gute Tipps, die in vielen Fällen auch funktionieren. Dennoch sollte man sich nach meiner Erfahrung nicht zu sehr auf allgemeine Informationen verlassen und viel selbst testen. Nur durch das Kennenlernen der eigenen Fanbase kann man herausfinden, was wirklich klappt und was nicht. Hat man prinzipiell ermittelt, was die eigenen Fans gut finden, dann sollte man meiner Ansicht nach darauf aufbauen und so versuchen, die Facebook Interaktionsrate nach und nach zu steigern – denn nach oben ist oft immer noch Luft.