Was man seit Jahren von Google kennt, das gibt es in ähnlicher Form auch bei Facebook. Wo Google zahlreiche Rankingfaktoren (u. a. auch den Pagerank) für die Bestimmung der Relevanz einzelner Websites für die Darstelleung in den Suchmaschinen nutzt, bedient sich Facebook als vergleichbares Gegenstück des hauseigenen Edgerank. Doch was genau ist der Edgerank und wie kann man eine Facebook Edgerank Optimierung vornehmen?

Einfach ausgedrückt misst der Facebook Edgerank, wie viele Interaktionen eine Person oder eine Fanpage verursacht. Je mehr Interaktion es gibt, desto besser ist der Edgerank. Folge: Hat man einen guten Edgerank, dann werden eigenen Postings und Beiträge (auch die von Fanpages) prominenter und auch länger angezeigt – und zwar auf den Pinnwänden von Freunden (oder Fans).

Das führt letztendlich dazu, dass die Interaktionen noch zahlreicher werden, weil mehr Facebook Nutzer auf die eigenen Inhalte aufmerksam, sie teilen, weiterleiten und so weiter. Im Kern berücksichtigt der Facebook Edgerank drei grundsätzliche Elemente:

1. Wie beliebt ist ein Posting? Berücksichtigt werden hier die Anzahl von Likes, geteilten Inhalten oder auch die Kommentare.

2. Wie relevant ist ein Posting? Wenn Fans der Fanpage schon früher oft Inhalte der Fanpage geteilt, geliked oder kommentiert haben, dass steigt der Edgerank.

3. Wie aktuell ist ein Posting? Handelt es sich um einen zeitlich aktuellen Beitrag, dann wird dieser entsprechend weiter oben auf der Pinnwand eines Fans angezeigt. Je älter ein Posting ist, desto weiter rückt es in der Anzeige auf einer Pinnwand nach unten (also auf die hinteren, weniger gut sichtbaren Plätze).

Klingt alles schön und gut – doch wie kann man nun eine gute Facebook Edgerank Optimierung durchführen? Prinzipiell reicht es, sich an die grundsätzlichen Faktoren zu halten und seine Strategie dementsprechend anzupassen. Natürlich gibt es noch andere Dinge, die beachtet werden sollten (wie z. B. die Tageszeit: Es ist wahrscheinlicher, dass Postings in der Nacht weniger oft bemerkt werden).

Weil die Theorie doch aber immer eher recht grau ist, gibt es zu diesem Thema eine sehr interessante Infografik, die nicht nur die einzelnen Faktoren für eine gute Facebook Edgerank Optimierung berücksichtigen – die Infografik bringt das Thema auch optisch extrem gut rüber.

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Wie ihr sehen könnt, steckt die Infografik voll mit nützlichen Informationen zu diesem Thema. Dazu gehören auch viele praktische Tipps, wie man den eigenen Facebook Edgerank (oder den einer Fanpage) optimieren kann.