An Facebook kommt niemand vorbei, zumindest was die Besucherzahlen angeht. Da bleibt das weltweite größte soziale Netzwerk unangefochten die Nummer eins und Social Media ist kein Trend mehr: Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer tummeln sich auf den unterschiedlichen Plattformen. Zu den immer erfolgreicheren Besuchsmagneten zählen auch bislang noch nicht so bekannte Portale, die jetzt weiter im Aufwind sind. Pinterest ist so ein Beispiel. In den letzten 12 Monaten stieg der Anteil des externen Traffics von Pinterest zu anderen Websites auf ein neues Rekordhoch. Besonders interessant: Dieser Traffic ist höher als der von Twitter und YouTube zusammen. Pinterest ist sich seines Marktwertes und seines Erfolgs dabei natürlich durchaus bewusst. So gab es kürzlich über 200 Millionen US-Dollar Investorengelder für die Weiterentwicklung. Aktuell hat Pinterest hat damit einen geschätzten Wert von 3,8 Milliarden Dollar. Wie aber kann die Plattform noch größer werden und weiter wachsen?

Immer mehr Traffic: Pinterest überholt Komkurrenz

Doppelt so viel Traffic wie 2012

Neben YouTube und Twitter können übrigens auch LinkedIn oder Google+ nicht annähernd für so viel ausgehenden Traffic sorgen, wie das bei Pinterest der Fall ist. Aber wie anfangs erwähnt kommt auch hier niemand an Facebook heran – das gilt auch für Pinterest.

Social-Media-Gigant Facebook schafft mit durchschnittlich über zehn Prozent immer noch die größten Mehrwerte für externe Websites in der weltweiten Vernetzung.

Insgesamt ist der Referral-Traffic, also der Anstieg von Zugriffen durch Links, Empfehlungen oder Weiterleitungen um insgesamt 55 Prozent gestiegen.

Längst kein Geheimtipp mehr

Das ergab eine Studie der US-Firma Shareholic. Facebook bleibt Marktführer, aber vielversprechende und sehr aktiven Konkurrenten sind Facebook auf den Fersen.

Pinterest ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Immer mehr Menschen entdecken das soziale Netzwerk für Bilder und stellen fest, dass dort vor allem Bilder ohne darauf abgebildete Personen besonders gut performen.

Das sorgt natürlich für sehr gute Voraussetzungen, wenn es um Produktbilder und -fotos geht. Für Firmen und Unternehmen also ein gutes Umfeld, wenn neue Produkte präsentiert werden sollen.

Die meisten Nutzer aus den USA

Die meisten Nutzer kommen übrigens nach wie vor aus den USA, Pinterest kommt in den Vereinigten Staaten auf 50 Millionen Nutzer. Die Plätze 2 und 3 belegen Kanada und Großbritannien.

Für Deutschland lassen sich solche Zahlen in diesen Dimensionen zwar noch nicht verzeichnen, aber laut Studie geht es auch bei uns voran. In der Tat ist Pinterest bei uns bisher zwar bekannt und auch oft Bestandteil vieler Diskussionen.

So richtig durchgesetzt hat es sich aber noch nicht und es wird vermutlich auch noch etwas dauern, bis Pinterest in den Köpfen wirklich angekommen ist – auch und vor allem als Chance im Online Marketing.