Was schaltest du zuerst ab, wenn du kreativ sein und dir nicht deine Zeit stehlen lassen willst? Facebook? Come on… ich meine natürlich deinen Fernseher! Damit wir uns hier nicht falsch verstehen: Ich sehe gern TV, wenn es ein sinnvolles Programm zu bestaunen gibt. Und genau liegt der Hund begraben, denn was uns das deutsche TV größtenteils zumutet, ist eine Katastrophe. Den Fernseher braucht man immer noch, aber nicht für das Fernseh-Programm, sondern für Google Play Movies, den iTunes-Store und natürlich Watchever. Denn „schlechtes TV-Programm“ erstreckt sich sehr oft nicht auf Filme – die laufen nur viel zu spät nach Kino-/DVD-Start oder zu viel zu später Uhrzeit für die werktätige Bevölkerung. Und die 143. Wiederholung von „Road House“ ist nur bedingt witzig. Besser: Mach dir dein eigenes Programm und tanke bei der Gelegenheit Motivation, die Dinge aus anderen Perspektiven zu sehen. Mit diesen 9 Klassikern klappt das…

How to change your Mindset: 9 Filme, die deine Denkweise verändern

The Social Network

So oder so ähnlich hat Mark Zuckerberg sein Facebook aufgebaut und in den ersten Jahren angeblich jeden aus dem Weg geräumt, der ihm irgendwie hätte gefährlich werden können. Der Film ist nur teilweise autobiografisch, Zuckerberg hatte ihn bei Erscheinen nicht selbst „freigegeben“.

Mal ganz abgesehen von angeblichen persönlichen Feldzügen gegen bestimmte Leute aus Zuckerbergs frühem Umfeld: „The Social Network“ zeigt eindrucksvoll, wie sich eine Idee mit Willen, Ehrgeiz und Leidenschaft umsetzen und letztendlich auch groß machen lässt.

Ich persönlich halte den Film übrigens für ein Meisterwerk und das nicht nur, weil er eine Motivation ist und zeigt, was passieren kann, wenn man seine Sicht der Dinge ändert und Neues beginnt. Zuckerberg-Darsteller Jesse Eisenberg ist übrigens auch in „Zombieland“ zu sehen, wo er sich darüber freut, dass es keine „nervigen Facebook-Statusupdates“ mehr geben wird – denkt mal drüber nach…

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Das Streben nach Glück

Dieser Film wird extrem überzeugend von einem brillanten Will Smith vorangetrieben. Ganz grundsätzlich geht es in „Das Streben nach Glück“ darum, wie man gegen alle Widerstände genau das erreicht, was man will und sich verbessert.

Was der Film auf jeden Fall zeigt: Wie befreit man sich selbst aus einer misslichen Lage? Wie schafft man es, gegen die Vorurteile andere zu bestehen und wie kann man für sich (und seine Familie) das Beste in sich und noch viel mehr selbst aktivieren?

Zugegeben, hier und da ist „Das Streben nach Glück“ übertrieben. Die Grundaussage bleibt aber: Habe einen Traum, nutze deine Willensstärke und gibt nicht auf – letztendlich wird man auf der Gewinnerseite stehen, auch wenn es dauert.

Rocky

Kann man ohne Rocky Balboa überhaupt leben? Auf keinen Fall. Die Reihe um den Underdog aus Philadelphia, der durch die Chance seines Lebens in die Lage versetzt wird, eben dieses dramatisch zum Positiven zu verändern, ist eine der ganz großen Kinogeschichten, bei der die Menschen auch in 100 Jahren noch Gänsehaut bekommen werden.

Um den richtigen „Rocky“-Spirit atmen zu können, muss man die ersten beiden Teile schauen. Teil 3 ist auch noch amüsant, weil Apollo Creed den ultimativen Motivator gibt – und das sehr überzeugend. Der Kampf gegen Ivan Drago im vierten Teil ist dann eher der krönende Abschluss eines 90-minütigen Videoclips (aber so war das halt in den 90ern).

Teil 5 kann man getrost in die Tonne treten, der sechste Teil hat dann wieder einen gewissen Unterhaltungswert, obwohl er schon leicht absurd wirkt. Worum es aber geht: Rocky überwindet fast immer alle Widerstände und steht am Ende als Gewinner dar – nicht zwingend als reicher Gewinner im Sinne von „Geldreichtum“, aber geistig-moralisch auf jeden Fall.

Wall Street

Was wäre die Kinogeschichte ohne „Wall Street“? Ein genialer Michael Douglas und ein junger Charlie Sheen, beide so ziemlich auf dem dramaturgischen Höhepunkten ihrer Karrieren (und das Handy von Gordon Gecko ist einfach großartig).

Auch wenn dieser Gordon Gekko der absolute menschliche Albtraum und gänzlich unberechenbar ist… die Rolle zeigt, wozu motivierte Leute fähig sind. Dass das letztendlich in dieser Geschichte am Ende nicht klappt, ist gut, denn eine Person wie Gordon Gekko sollte grundsätzlich überhaupt nicht belohnt werden.

Da es auch im echten Leben Leute wie Gordon Gekko gibt, ist dieses Mindset also mit Vorsicht zu genießen. Aber: Wer genau hinschaut und bereit ist, einige der wenigen positiven und faszinierenden Eigenschaften dieser Figur auf sich wirken zu lassen, der wird etwas mitnehmen können.

Die Sillicon Valley Story

Ist noch gar nicht so lange her – okay, aus IT-Sicht eine Ewigkeit, aber die meisten spannenden Ereignisse, die uns in die digitale informationstechnologische Welt katapultiert haben, sind noch nicht mal 40 Jahre her.

Leute wie Steve Jobs und Bill Gates haben daran einen großen Anteil – und genau darum geht es in der „Sillicon Valley Story“. Zwar nicht auf Hollywood-Niveau, dennoch aber spannend und sehr anschaulich verfilmt kann man hier sehen, wie sich zwei der großen IT-Köpfe durch die Anfangszeit der Epoche kämpften, in der wir heute leben.

Und davon kann man sich eine Scheibe abschneiden, auch wenn man einfach nur eine neue Website programmieren und nicht gleich einen Weltkonzern gründen will. Es geht um die positiven Aspekte, die die beiden Persönlichkeiten verkörperten – daran kann man sich orientieren oder diese Aspekte zumindest auf sich einwirken lassen.

Jerry Maguire

Der erste Film, bei dem mir Tom Cruise als Schauspieler gefiel, mittlerweile bin ich echter Fan. Mit „Krieg der Welten“ und „Oblivion“ hat er sich einen Platz unter den Top 5 ergattert. Doch zurück zum Thema.

Mit „Jerry Maguire“ ist ein Film gelungen, der zeigt, wie sich jemand selbst in die Scheiße reitet, sich daraus aber auch selbst wieder befreit. Und wie tut Jerry Maguire das? Korrekt, er ändert seine Einstellung.

Das tut er zwar nicht ganz freiwillig, stellt aber letztendlich fest, dass er besser dran ist als vorher – was übrigens auch für das Zwischenmenschliche gilt. Und allein schon wegen der „Führ mich zum Schotter“-Szene mit einem nicht minder brillanten Cuba Gooding Jr. ist der Streifen Pflicht!

Jobs

Ich persönlich glaube, dass Steve Jobs den schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn ging. Das muss vermutlich auch so sein, denn um solche bahnbrechenden Visionen zu haben, wie Steve Jobs sie hatte, muss man schon ein bisschen „anders“ sein.

Auch das aber zweifelsohne eine Frage der Denkweise, des Mindsets. Und Steve Jobs hat die Dinge immer so gemacht, wie er das wollte. Damit machte er sich nicht immer besonders beliebt, aber das war ihm egal – er wollte seine Visionen leben.

Wir alle wissen, dass er das auch tat und auch wenn Ashton Kutcher möglicherweise nicht die korrekte Besetzung für Steve Jobs war – der Film erzählt die Geschichte von Steve Jobs. Und allein schon von seiner Präsentationsweise als Speaker auf der Bühne kann man sich diverse Scheiben abschneiden.

Fight Club

So, jetzt der erklärungsbedürftige Film. „Fight Club“ ist einer der besten Filme aller Zeiten, der dramaturgische Spagat zwischen Edward Norton und seinem Alter Ego, gespielt von Brad Pitt, könnte nicht größer sein.

Tyler Durden ist der Inbegriff des Durchgeknallten. Er macht alles ganz genau so, wie er es will. Er überschreitet Grenzen, stellt eigene Regeln auf, nimmt keine Rücksicht und ist auch sonst nicht zimperlich.

Was also soll ein solcher Streifen in dieser Liste? Ganz einfach: Bevor man selbst wie der „Narrator“ Edward Norton in dessen Leben feststeckt und sich ein Alter Ego als psychologische Krücke kreieren muss, sollte man lieber aussteigen und sein Mindset umgehend ändern – bevor es zu spät ist… und außerdem ist der Film einfach genial gemacht, das nur so am Rande.

The Wolf of Wall Street

Okay, wer ist jetzt überrascht. Mal ehrlich, dass dieser Film in diese Liste gehört, versteht sich doch wohl von selbst. Wenn man all die Drogen und „leichten Mädchen“ weglässt, dann bietet „The Wolf of Wall Street“ das ultimative Lehrbuch, wie ein motivierter Mensch mit einer Vision und einem starken Willen sehr viel erreicht.

Natürlich immer nur dann, wenn sich alles im legalen Bereich abspielt – also bitte nicht falsch verstehen: Wenn sich das FBI oder andere staatliche Behörden über das normale Maß für die eigenen Geschäftspraktiken interessieren, dann hat man wahrscheinlich ein Problem.

Was den Film aber so eindrucksvoll macht, ist das Vorgehen von Jordan Belfort, gespielt von Leonardo DiCaprio. Der Aufbau eines solches Unternehmens aus dem Nichts ist beeindruckend. Hätte Belfort es etwas ruhiger angehen lassen, wäre er vermutlich auch nicht so tief gestürzt.

Hier noch ein Bonus-Track. Absolut sehens- und hörenswert, weil genial umgesetzt!