Für sinnvolle Integrationsmöglichkeiten des neuen Google Plus Netzwerks in bereits bestehende Anwendungen von Google geht der Suchmaschinenprimus jetzt in die Offensive und fragt die Nutzer ganz konkret, was man denn am liebsten haben wolle.

So wendete sich gestern ein bei Google für Gmail verantwortlicher Engeneering Manager via Google Plus an seine Follower. Mark Striebeck wollte unter anderem wissen, welche Email Features eine bessere Interaktion mit Google Plus erlauben könnten und wie man soziale Konzepte auf Google Plus in Gmail sinnvoll integrieren könne.

Außerdem gibt es ein von Google zu diesem Thema online veröffentliches Umfrageformular, das man entsprechend ausfüllen kann. Auch eigene Ideen können hier unkompliziert eingebracht werden.

Mit dieser Form der Nutzerbefragung geht Google neue Wege. Gleichzeitig hat man zum Beispiel auch auf dem Fehlschlag mit Google Buzz gelernt. Bei der Einführung von Google Buzz wurde der Dienst nämlich in Gmail integriert, ohne die Nutzer vorher zu fragen, ob sie das überhaupt gut finden würden. Das war aus heutiger Sicht einer der Gründe dafür, dass Google Buzz so schnell scheiterte.