Eklat bei der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES)! Usprünglich sollte es ein Treffen zwischen Vertretern von Google und Twitter geben, um über Verbesserungen der Anzeige von Twitter auf Smarthpones mit Android-Betriebssystem zu sprechen. Das Treffen wurde aber scheinbar vereinbart, bevor Google mit „Search Plus Your World“ für Aufsehen sorgte. In der neuen, deutlich sozialeren Suche von Google wird Twitter nämlich (ebenso wie Facebook) größtenteils zu Gunsten von Google Plus ausgegrenzt.

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Eric Schmidt von Google ließ Gerüchten zufolge auf der CES öffentlich verlauten, dass Twitter und Facebook von Google nicht indexiert richtig (und somit auch nicht korrekt in die Suchergebnisse intergriert) werden könnten, weil beide Firmen es Google schlicht und ergreifend nicht erlauben würden. Diese Aussage, die Schmidt als Antwort auf die Frage, warum Twitter und Facebook in der sozialen Suche von Google nicht stattfänden, gegeben haben soll, ist von Twitter angeblich direkt und umgehend angezweifelt worden. Laut Twitter würde der Googlebot Twitter „hunderte Millionen Mal pro Tag“ besuchen und „1500 Anfragen pro Sekunde“ an Twitter senden.

Dagegen könne sich Twitter nicht schützen, weil Google diese technischen Möglichkeiten habe. Eric Schmidt soll von diesem Vorwurf dermaßen irritiert gewesen sein, dass das Meeting ersatzlos abgebrochen wurde. Ob es erneut zu einem Treffen kommen soll wurde laut Medienberichten nicht bekannt. Twitter selbst hatte kürzlich angekündigt, auch Unternehmensseiten anbieten zu wollen. Scheinbar hat man nun aber Angst, dass Google seine Machtstellung als Suchmaschine ausnutzen könnte, um dieses neue Feature von Twitter absichtlich abzuwürgen. Die Twitter Brand Pages würden sinnlos, wenn Google sie gegenüber den eigenen Unternehmensseiten aus Google Plus benachteiligen würde.