Sind Google Nutzer bereit, Geld für Inhalte zu bezahlen? Das möchte das Unternehmen jetzt herausfinden und zwar in Form eines ausgeklügelten Micropaymentservicesystems. Mit diesem wird das Portfolio an Webdiensten beim Konzern erweitert. User können mit diesem Service mit nur einem Klick kostenpflichtigen Content erwerben. Die Frage ist nur, funktioniert diese Idee und welche Informationen sind es wert, bezahlt zu werden?

Google testet Zahlungsdienst für Contentanbieter

Google Wallet for Content

Die „One-Klick“-Funktion kennt man bereits von diversen Internetshops zur schnelleren Abwicklung eines Auftrages. Bei Google soll dies aber für Inhalte gelten. Das Experiment des Unternehmens trägt den Namen „Google Wallet for Content“ und wird entsprechend für Contentanbieter angeboten. Allerdings muss man dafür einen Account beim neuen Dienst haben. Um das Ganze voranzutreiben, wurde die Oxford University Press als guter Google Kunde zum Testen ins Boot geholt.

Inhalte unter einem Dollar

Nutzer brauchen keine Angst zu haben, dass sie viel Geld verlieren könnten. Die gekauften Inhalte sollen sich ausschließlich unter einem Dollar bewegen. Es besteht sogar eine Art Umtauschgarantie. Erworbene Inhalte kann der Kunde zurückgeben und bekommt den Betrag zurückerstattet. Allerdings steht diese „Funktion“ im Rahmen des Experiments auch unter Beobachtung.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Man kontrolliert die Häufigkeit, mit der ein Kunde immer wieder Inhalte zurückgibt, um zu vermeiden, dass der Konsument sich dies zu Eigen macht und zu bezahlende Informationen quasi kostenlos erhält. Wer diesen Service nutzen möchte, kann einen Banner auf seine Seite integrieren. Es wird eine Vorschau des Beitrages gezeigt, den man mit einem Klick (und gegen Bezahlung) dann weiterlesen kann.