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Montag, 15. August 2011

Google Plus verschärft Pflicht zu “Klarnamen”

Auch über 6 Wochen nach dem Start von Google Plus sind die “Klarnamen” ein Thema, das für Verstimmungen der Webnutzer sorgt. Google Plus will, dass man sich mit seinem echten Namen registriert. Nicknames, Pseudonyme oder sogar absichtlich falsche Namen will man nicht haben.

Während sich die meisten Nutzer scheinbar tatsächlich mit dem echten und vor allem eigenen Namen bei Google Plus tummeln, gibt es aber noch immer viele User, die das nicht tun. Aus diesem Grund hat Google Plus seine Vorgehensweise nochmals verschärft. So werden Nutzer laut Medienberichten dazu angehalten, keinen falschen Namen zu nutzen, sofern sie das bei der Registrierung getan haben. Und mittlerweile versteht man bei Google Plus in dieser Angelegenheit wohl auch keinen Spaß mehr.

So gibt Google Plus Nutzern mit falschem Namen nur noch 4 Tage Zeit, um das Profil entsprechend korrekt aufzustellen. Tut man das nicht, dann gibt es keine Verwarnung mehr, sondern schlicht und einfach einen Rausschmiss. Und während viele Internetnutzer das googlesche Vorgehen nach wie vor nicht gut finden, ist die Industrie damit offensichtlich voll zufrieden.

“Betrug” im Internet werde immer mehr. Vor allem in sozialen Netzwerken, wo sich immer mehr Menschen tummeln würden, sei das nicht zu tolerieren. Die Vorgehensweise von Google werde daher begrüßt.

Vetständlich, will man doch bei Google Plus genaue Daten der Nutzer haben, um marketingtechnisch möglichst viele Vorteile zu haben. Falsche Daten, wie unechte Namen, stören da nur. Vor allem wenn es darum geht, später möglicherweise passende Werbung anzuzeigen, ist es nachvollziehbar, dass sowohl Google als auch die Industrie (wie zum Beispiel schon jetzt Anbieter von Social Games bei Google Plus) deutlich mehr an den richtigen Daten der Nutzer interessiert sind.

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6 direkte Kommentare:

  1. Dem kann ich nur zustimmen.
    Nach erstem Sperren und wieder Freischalten meines unter Blogger- und damit Pseudonymnamens geführten Google+ Profils wurde es binnen eines Tages wieder gesperrt. Das war vor ca. zwei Wochen. Ich habe mich mehrmals per E-Mail mit amerikanischen Google-Mitarbeitern auseinandersetzen dürfen und bekam immer nur eine standardisierte und starr auf deren Klarnamen basierenden Antworten.

    Witziger Weise schickten diese immer einen Link zu den Profilrichtlinien mit, in denen Klar zur Verwendung von Pseudonymen und deren Wichtigkeit Stellung bezogen wurde. Kritische Kommentare auf deren Policy Blog habt Google schlichtweg nicht veröffentlicht und auf E-Mails haben sie ganze ein mal geantwortet. Mittlerweile warte ich wieder auf Antwort – aktuell glaube ich nicht mehr daran, da ich mittlerweile nicht mal mehr meinen Kreisen folgen bzw. deren Inhalte lesen kann, was die ganze Zeit noch ging.

    Nun werde ich zum ändern meines Namens aufgefordert und wenn das alles stimmt wohl morgen raus geschmissen. Bitter wäre dabei, wenn mein Blogger-Profil und alles andere drum herum (Picasa, YouTube, etc.) mit gelöscht wird.

    Persönlich bin ich etwas mit dieser sturen Art von Google etwas enttäuscht. Ich hatte nicht gedacht, dass dieses Thema von Google so indiskutabel gehandhabt wird.

  2. Dominik sagt:

    4 Tage bis zum Rausschmiss halte ich für zu kurz, man muss ja bedenken, dass man vlt. auch mal im Urlaub ist oder man technische Probleme hat und nicht auf Google zugreifen kann.

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