Auch über 6 Wochen nach dem Start von Google Plus sind die „Klarnamen“ ein Thema, das für Verstimmungen der Webnutzer sorgt. Google Plus will, dass man sich mit seinem echten Namen registriert. Nicknames, Pseudonyme oder sogar absichtlich falsche Namen will man nicht haben.

Während sich die meisten Nutzer scheinbar tatsächlich mit dem echten und vor allem eigenen Namen bei Google Plus tummeln, gibt es aber noch immer viele User, die das nicht tun. Aus diesem Grund hat Google Plus seine Vorgehensweise nochmals verschärft. So werden Nutzer laut Medienberichten dazu angehalten, keinen falschen Namen zu nutzen, sofern sie das bei der Registrierung getan haben. Und mittlerweile versteht man bei Google Plus in dieser Angelegenheit wohl auch keinen Spaß mehr.

So gibt Google Plus Nutzern mit falschem Namen nur noch 4 Tage Zeit, um das Profil entsprechend korrekt aufzustellen. Tut man das nicht, dann gibt es keine Verwarnung mehr, sondern schlicht und einfach einen Rausschmiss. Und während viele Internetnutzer das googlesche Vorgehen nach wie vor nicht gut finden, ist die Industrie damit offensichtlich voll zufrieden.

„Betrug“ im Internet werde immer mehr. Vor allem in sozialen Netzwerken, wo sich immer mehr Menschen tummeln würden, sei das nicht zu tolerieren. Die Vorgehensweise von Google werde daher begrüßt.

Vetständlich, will man doch bei Google Plus genaue Daten der Nutzer haben, um marketingtechnisch möglichst viele Vorteile zu haben. Falsche Daten, wie unechte Namen, stören da nur. Vor allem wenn es darum geht, später möglicherweise passende Werbung anzuzeigen, ist es nachvollziehbar, dass sowohl Google als auch die Industrie (wie zum Beispiel schon jetzt Anbieter von Social Games bei Google Plus) deutlich mehr an den richtigen Daten der Nutzer interessiert sind.