Bei Google gibt es ein Problem: Viele Nutzer von Google Plus verstehen die „Salami-Taktik“ des Konzerns nicht. So werden neue Features immer erst nach und nach veröffentlicht, manche Kernthemen wie eine interne Suche oder auch die Unternehmensseiten ließen lange auf sich warten. Natürlich: Eine gewisse absichtliche Verknappung erhöht das Interesse und sorgt letztendlich für mehr Aufmerksamkeit. Aber dass man Google Plus z. B. auch nicht via Drittanwendung (wie Tweetdeck oder andere nutzen kann), gibt schon zu denken, verhindert es doch eine weitere Verbreitung von Google Plus. Oder ändert sich da etwas?

Ja, in der Tat sieht es so aus, als würde man bei Google Plus auch dieses Thema angehen. Wie im Adwords-Blog (?) berichtet wurde, ist man an der Sache dran und hat Verträge mit einigen Anbietern in den USA geschlossen, darunter auch Hootsuite. Das bedeutet, das Google Plus sich also auch für „Dritt-Apps“ öffnen will. Updates, wie man sie für andere soziale Netzwerke wie Twitter, LinkedIn oder Facebook schon jetzt locker machen kann, wären dann auch für Google Plus kei Problem mehr.

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Für viele Social-Media-Marketeers würde das eine deutliche Vereinfachung der täglichen Arbeit bedeuten, denn derzeit kann man Google Plus nur via Google Plus aktualisieren. Dass sich das ändert, wird meiner Meinung nach übrigens auch höchste Zeit, denn Google hat hier in den letzten Monaten schon wichtige Wachstumspotenziale verschwendet.