Die Reichweite von Google+ kann sich mittlerweile sehen lassen: 500 Millionen Nutzer, von denen laut Google 235 Millionen auch aktiv sind. 18 Monate nach seinem Start ist Google+ als soziales Netzwerk etabliert und wird entgegen aller Kritiken immer beliebter – und größer! Damit sich dieser Trend fortsetzt, wird jetzt ein neues Feature gelauncht: Mit Google+ Communities will man die Menschen enger an Google+ binden. Ziel: Die Nutzerinnen und Nutzer sollen sich in thematisch sehr präzise gefassten Gruppen zusammenfinden und dort ausschließlich über ein bestimmtes Thema diskutieren.

Das gute alte Forum kommt zu Google+

Grundsätzlich ähnelt das Prinzip, das mit Google+ Communities verfolgt wird, in wesentlichen Zügen einem Forum. Schon bisher nutzt Google seine Groups und auch das gute alte Usenet ist mit Google eng verzahnt. Wozu also noch Communities? Ganz einfach: Google+ Nutzer sollen so noch näher an das soziale Netzwerk gebracht werden und dort auch noch mehr Zeit verbringen. Damit kann Google+ seinen Mitgliedern auf der einen Seite ein weiteres Feature mit Mehrwert bieten und auf der anderen Seite dafür sorgen, dass noch mehr personalisierte und vor allem genauere Daten entstehen und bei Google+ abgeladen werden.

Google+ Communities sind kein Killerfeature

Sind die neuen Google+ Communities der große Wurf? Das wird sich zeigen. Im Vergleich zu Facebook, wo es eine vergleichbare Funktion natürlich schon ewig gibt, muss man beobachten, ob Google+ damit ein „Killerfeature“ vorstellt. Als weitere Produktergänzung sind die Google+ Communities aus meiner Sicht sinnvoll. Ob die Menschen deswegen in Scharen zu Google+ wechseln, wage ich zu bezweifeln. Aber ich denke, dass es darum auch nicht geht. Wahrscheinlicher ist der Fall, dass Google+ einfach immer mehr Funktionen bieten will, damit man in Zukunft gar nicht erst überlegen muss, bei welchem sozialen Netzwerk man anfängt – man geht einfach zu Google+, weil es dort alles gibt und es nur einen Klick von Google entfernt ist.