Google Penalty bei zuviel Werbung
Seit Google den Panda losgelassen hat, ist die SEO-Branche weltweit in Aufruhr. Wer auf seiner Website zuviel Werbung hat, der ist vielleicht schon jetzt, Panda “sei Dank”, von Google abgestraft worden. Die aktuellen Möglichkeiten scheinen Google aber nicht zu reichen, denn Matt Cutts äußerste sich jetzt auf der Pubcon genau zu diesem Thema.
Cutts ist bei Google seit Jahren der “Head of Webspam”. Sein Job ist es also, mit seinem Team dafür zu sorgen, dass die SERPs bei Google nicht zugemüllt werden. Das klappt (nach Ansicht von Google) immer besser. Aber man wäre ja nicht Google, wenn das reichen würde. Also hatte Matt Cutts auf der Pubcon eine Warnung im Gepäck:
“If you have ads obscuring your content, you might want to think about it,” asking publishers to consider, “Do they see content or something else that’s distracting or annoying?”
Sprich: Wenn man auf seiner Website zuviel Werbung stehen habe, die erstens vom eigentlichen Content ablenken und zweitens auch nicht so gut dazu passen würde, dann könne das zu Problemen führen. Außerdem ließ Cutts verlauten, dass man bei Google bereits an einem eigenen Algorithmus feilen würde, der genau erkennen könne, welche Inhalte auf der Website wirklich wichtig seien und wie viel Content im sofort sichtbaren Bereich erscheine.
Einen solchen Algorithmus könnte man natürlich auch dazu nutzen, um festzustellen, wie viel Werbung im sofort sichtbaren Bereich auftauche und ob diese in einem angemessenen Verhältnis zu den restlichen sofort angezeigten Inhalten stünde.
Google feilt also weiter an seinen Algorithmen. Hätte mich auch stark gewundert, wenn man damit plötzlich aufhören würde.
Schlagwörter: cutts, google, matt, penalty, SEO, werbung | 3177 Aufrufe
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[...] Auf der diesjährigen PubCon war der Trade-off zwischen Werbung und nützlichen Inhalten auf einer Seite ein großes Thema. Matt Cutts hat in seiner Keynote darauf hingewiesen, dass zu viel Werbung für eine Seite nicht unbedingt dienlich sei. Die Folge können Penalties sein. [...]
Das betrifft wohl vorrangig die ohnehin unbeliebten Bannerfarmen. Allerdings bezog sich das Panda Update wohl vorrangig auf die ebenfalls unliebsamen schrottigen Unterseiten – also die schlechtgemachten Contentfarmen. Weiteres kommt sicher erst in den zu erwartenden Folgeschritten. Diesbezüglich wäre aber interessant, was wohl das “ausgewogene Verhältnis zwischen Content und Werbung” ist.
Hallo!
Finde ich aber auch gut. meetinx.de z.B. Übertreibt. Der Verbaut in irgendwelchen Wörtern die frei gewählt werden links – diese links öffnen einen lestigen PopUp und danach kommt zur Werbung, das wort selbst hat NICHTS mit der Werbung zu tun. Sogar wenn ich ein Kommentar schreibe – werden meine wörter / Inhalte dafür ausgewählt. Das ist für mich etwas geschmacklos.
Klar jeder will Geld verdienen mi seiner Website – aber ich gehöre auch eher zu denen – am linken oder rechten rand ist es OK – Im Content, oder overlayer die schwer weg gehen nerven.
[...] welche die zu indexierende Hauptdomain ist. Inzwischen kann es auch vorkommen, dass Ihre Seite wegen zu viel Werbung abgewertet [...]
“Wenn man auf seiner Website zuviel Werbung stehen habe, die erstens vom eigentlichen Content ablenken…”
unfair solange es keine Richtlinien gibt was zu viel und was ok ist…
“…und zweitens auch nicht so gut dazu passen würde…”
Das kann doch nur Google selbst beeinflussen! (Bei Adwords Werbung)