Sergey Brin ist der wichtigste Name bei Google neben Larry Page, denn gemeinsam gründeten sie in den späten 1990ern die heute größte Suchmaschine der Welt. Jetzt sieht sich Sergey Brin in der britischen Tageszeitung „The Guardian“ teilweise falsch zitiert. Es ging um kritische Anmerkungen zu Facebook und Apple, was jedoch nur einen kleinen Teil eines längeren Statements darstellte, so Brin in einem Posting auf Google+.

Früher war alles anders

Zur Einführung Googles sei man mit ganz anderen Voraussetzungen gestartet und mit viel Gegenwind. So teilt er in seinem Posting mit, dass er diesen auf seinem iMac (also einem Apple-Produkt) verfasse. Facebook gegenüber zeige er in der Art und Weise wie das Unternehmen Millionen von Menschen miteinander vernetzt hat, sogar Bewunderung. Seine Kritik gegen Facebook gilt indes der Synchronisierung der Googlemail-Accounts. Im Gegenzug biete aber der Konzern von Mark Zuckerberg keine Account-Synchronisation an.

Das freie Internet ist gefährdet

Nach Sergey Brins Aussage dürfe man die Gefahren des Netzes nicht aus den Augen verlieren. Unter anderem ging von Google-Mitbegründer Brin der Streit mit China bezüglich der Internetzensur aus. Es ging um das Zensieren von Suchergebnissen, woraufhin Google China in dem weniger streng reglementierten Hongkong eine neue Heimat suchte.

Zensur eigentlich unmöglich

Sergey Brin zeigte sich überrascht, dass so etwas wie Zensur im Internet auf lange Sicht überhaupt möglich sei. Letztendlich bewegt sich Brin aber mit seinen kritischen Äußerungen dennoch auf dünnem Eis. Schließlich steht Google ebenso immer mal wieder in der Kritik wie Facebook, wenn auch aus anderen Gründen.