Der „International Revenue Service“, kurz „IRS“ genannt, ist in den USA mit dem hiesigen Finanzamt vergleichbar. Und aktuell kommt auf die Herrschaften dort scheinbar neue Arbeit zu, denn laut Medienberichten will man Google und einige der Geschäftspraktiken dort genauer unter die Lupe nehmen.

Speziell wolle man prüfen, wie die Geschäftspraktiken bei Google genau sind, wenn es darum geht, Profite im Ausland zu monetarisieren, um so in den USA Steuern sparen zu können. Möglicherweise sollen „mehrere 100 Millionen Dollar Steuern“ im Visier der IRS sein.

Google im Visier der Steuerfahndung

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Bei Google ist man da durchaus an der richtigen Adresse. Das Unternehmen präsentierte erst kürzlich wieder ausgezeichnete Zahlen und verdient kräftig. Angeblich wendet Google aber „Tricks“ an, um die Steuerlast in den USA deutlich zu verringern. Im zweiten Geschäftsquartal soll die Steuerrate von Google bei unter 20% gelegen haben. Der US-Durchschnitt für vergleichbare Konzern liegt aber bei knapp 40%.