Google baut seine Musiksuche aus. Google und Musiksuche? Viele kennen es vielleicht nicht, aber schon seit dem Jahr 2005 gibt es das. Was seinerzeit nicht sehr anspruchsvoll auf den Markt kam, hat sich zu einem kleinen Highlight im Netz entwickelt. Google Play Music nennt sich das Programm und ist zu einer vielseitigen Suchmaschine in Sachen Musik geworden. In den ersten Monaten nach dem Start konnte Google damit schon Aufmerksamkeit erregen. Zunächst wurden nur Namen der Alben, ihrer Künstler und die dazu passenden Hits angezeigt. Im Laufe der Zeit kamen mehr und mehr Zusatzinformationen dazu. Ab 2009 gab es dann auch eine hörbare Vorschau der Songs. Jetzt hat Google sein Programm um weitere Features ergänzt und noch interessanter gemacht, allerdings auch mit einigen Einschränkungen.

Google erweitert Musiksuche

Verknüpfung zu YouTube-Videos

Google Play Music ist eine sinnvolle Ergänzung zum hauseigenen Kanal YouTube. Was man bei Google Play Music hörbar findet, ist dann auch oft als Video auf YouTube verfügbar, alles aus einer Hand.

Dabei wurde das Angebot quasi bildschirmfüllend angelegt: Wer googelt, der kann die Ergebnisse weit in einer komfortablen Ansicht sehen und sie für noch mehr Überblick seitlich scrollen. Damals wie heute gibt es dazu auch umfangreiche Informationen in Bezug auf die Künstler und eine komplette Diskographie.

Die Google Musiksuche gibt eine optimale Bibliothek ab und kann in dieser Hinsicht eine echte Alternative zu Seiten wie beispielsweise Wikipedia sein – obwohl faiererweise erwähnt werden muss, dass Google viele Daten für den Knowledge Graph eben direkt von Wikipedia bekommt.

Viele Informationen

Die Google Musik und somit auch Google Play Music verraten auch Infos zum Erscheinungsjahr, zur Spiellänge und auf welchem Album der Song enthalten ist. Mit einem Klick auf einen der Songs wird dann, wenn es nicht gerade wegen immer noch andauernder Streitereien mit der GEMA gesperrt ist, auch das Video zu sehen sein.

Manko: Das Video kann von Google Play Music nicht direkt abgespielt werden. Zumindest wird die entsprechende Seite angezeigt, eine Vorschau der einzelnen Songs in den Suchergebnissen aber ist ebenfalls leider nicht möglich.

Nach einer Suchanfrage kann jedoch die Möglichkeit genutzt werden, Songs zu kaufen und dann lässt sich auch problemlos vorab in den Song reinhören. Ob dies dann allerdings die finale Version von Google Play Music ist, bleibt abzuwarten. Die Verknüpfung eigener Google-Dienste schreitet indes weiter voran. Beim Beispiel der Google Musiksuche verschmelzen Websuche, Google Play und YouTube, damit potenzielle Käuferinnen und Käufer möglichst alles aus einer Hand beziehen können.