Immer öfter muss sich Facebook in letzter Zeit Kritik für Änderungen wie die automatische Gesichtserkennung anhören und rechtfertigen. Da braucht man als Unternehmen einen guten Pressesprecher, der besonders das Rechtfertigen beherrscht. Wer könnte da besser sein als ein ehemaliger Regierungssprecher aus den USA. Das dachte sich auch Facebook und hat Joe Lockhart mit ins Boot geholt.

Während der Amtszeit von Bill Clinton hatte Lockhart den Job als Regierungssprecher und musste damals auch den Skandal um den ehemaligen Präsidenten und seine Affäre Monica Lewinsky der Presse und den Bürgern rechtfertigen. Er ist somit eindeutig der richtige Mann für den Job bei Facebook. Das Unternehmen war stets umstritten für seinen Umgang mit den Nutzerdaten – besonders in Deutschland.

Jow Lockhart soll nach Angaben von Facebook für „mehr Tiefe“ bei der Kommunikation sorgen. Laut Facebooks Marketingchef Elliott Schrage ist er prädestiniert für diesen Job, der jeden Tag rund um die Uhr eine „effiziente Reaktion“ erfordert. Wie gut sich der ehemalige Regierungssprecher macht, wird die Zeit zeigen. An den Vorgehensweisen von Facebook wird er nichts ändern, jedoch wie gut man sie den Nutzern und Kritikern verkauft.