Flipboard nennt sich die App für iOS und Android, die die erste externe Software sein wird, die mit den APIs von Google+ verknüpft sein darf. Auf der „Le Web 12“-Konferenz hat Google+ eine Partnerschaft mit Flipboard bestätigt. Kopf hinter diesem Deal ist Bradley Horowitz, Vizepräsident im Produktmanagement bei Google. Das Besondere an der Partnerschaft ist die Öffnung der Google+ API – erstmals kann ein Dritthersteller in sehr großem Umfang auf solche Daten zugreifen und damit arbeiten.

Google+ Komplettnutzung

Mit Flipboard lassen sich nicht nur die Beiträge im sozialen Netzwerk von Google lesen. Man kann sie auch direkt aus der App heraus kommentieren. Hinzu kommt das „Plussen“.  Dies ging bislang nur mit der offiziellen Google+ App für iPhone und Android. Allerdings ist noch nicht bekannt, wann die APIs auch für Google+ im allgemeinen, also ohne App, frei verfügbar sein werden. Ein Grund könnten sein, dass man bei Google verhindern möchte, eine zu rasante Entwicklung auszulösen – zur Qualitätssicherung soll der Ausbau von Google+ wohl eher weiter Stück für Stück erfolgen und sich nachhaltig entwickeln.

Google+ ohne Werbung?

Nachträgliche API-Änderungen Entwickler verärgern. Vollmundig erklärte Horowitz am Rande übrigens auch, dass es bei Google+ keine kommerzielle Werbung geben werde. Große Worte. Ist das einzuhalten, angesichts der Tatsache, dass das Unternehmen Google sich zum größten Teil aus Werbung finanziert? Man darf gespannt sein.