Facebook bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Verbreitung von Inhalten. Sehr beliebt ist natürlich die Variante, auf der Pinnwand der eigenen Facebook Seite (oder der einer Website) Links zu neuen Artikeln zu posten. Neben der Option, Titel und Beschreibung anzupassen, kann man oft auch ein bestimmtes Bild aus einem Artikel wählen. Leider hat nicht jeder Artikel, der gepostet werden soll, ein Bild und so sucht sich Facebook mitunter irgendeine Grafik aus, die in dem Artikel gefunden wird.

Festes Bild für Facebook Statusmeldungen vorgeben

Das sind in vielen Fällen eher unwichtige Grafiken wie zum Beispiel ein RSS-Icon oder der Button zum Twitter-Account, etc. Besonders dann, wenn andere einen Artikel liken, ist das automatische Ergebnis auf der Pinnwand des Likers oft nicht überzeugend, weil es einfach nicht gut aussieht. Als Betreiber einer Website kann man dem entgegenwirken. Man teilt Facebook einfach explizit mit, welches Bild genutzt werden soll.

Dazu muss in der Website, auf der geliked wird, einfach nur ein kurzer Meta-Tag eingefügt werden, der den genauen Speicherort der Bilddatei angibt:

<meta property=“og:image“ content=“http://www.beispielseite.de/bilddatei.jpg“>

Dass es sich hier um einen Meta-Tag für Facebook handelt, erkennt man gut an dem Inhalt „og:image“ in „property“, denn „og“ steht hier für „Open Graph“.

Vorteil dieser Methode: Wie schon oben beschrieben, kann man als Betreiber einer Website gut Einfluss darauf nehmen, welches Bild zu einem Link mitgeliefert wird, wenn eine dritte Person diesen liked und er somit auf der entsprechenden Pinnwand erscheint. Damit verbessert man unter Umständen die „CTR“ (Click-Through-Rate) und gewinnt so mehr Besucher für die eigene Website. Es ist außerdem anzunehmen, dass sich Likes, die grundsätzlich eine bessere CTR haben, dafür sorgen können, dass die Fanseite zum Beispiel innerhalb der Suche bei Facebook Vorteile gegenüber solchen hat, die eine schlechtere CTR aufweisen. Außerdem ist es natürlich immer besser, wenn man eine möglichst hohe Reichweite erzielen kann. Ein passendes Bild auf der Pinnwand von Dritten kann helfen, diesen Effekt zu verstärken.

Nachteil: Man kann mit dieser Methode wirklich nur ein Bild fixieren. Facebook nimmt dieses Bild dann immer und lässt dem Liker keine Wahl, ein anderes Bild zu nehmen (auch wenn es andere Bilder in dem Artikel der Website gibt). Einzige Option ist dann nur, auf das vorgegebene Bild zu verzichten. Das sorgt dann unter Umständen dafür, dass der Like oder Share auf der Pinnwand des Likers nicht die bestmögliche Aufmerksamkeit bekommt.