Linkaufbau ist ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung. Hintergrund ist fast immer die Verbesserung der eigenen Rankings, denn was Suchmaschinen betrifft, sind Links neben anderen Faktoren noch immer entscheidend, wenn es darum geht, möglichst weit nach oben zu kommen. Und wer nicht Webmaster eines ohnehin schon erfolgreichen Portals ist (und somit eher Links „freiwillig“ ergattern kann), der wird nicht darum herumkommen, ein bisschen nachzuhelfen. Dabei ist es wichtig, ein natürliches Linkprofil zu simulieren. Was aber sind die Faktoren eines natürlichen Linkprofils?

Auf diese Frage möchte ich in diesem Artikel eingehen. Dafür habe ich mir ein paar in meinen Augen besonders wichtige Faktoren herausgepickt. Berücksichtigt man diese Faktoren, dann führt das nach meinen Erfahrungen zu guten Ergebnissen. Natürlich gibt es wie gesagt auch andere Faktoren, die das Ranking einer Website beeinflussen. So nützt in vielen Fällen zum Beispiel der beste Linkaufbau nichts, wenn Dinge wie die Onpage-Optimierung mangelhaft sind. Aber das ist eine andere Geschichte…

1. Der Linktext

Der Linktext ist durchaus schon als kritischer Faktor zu bezeichnen. Es ist meiner Ansicht nach Fakt, dass der beste Link nicht die optimale Wirkung entfalten kann, wenn der Linktext nicht passt. Insofern sollte der Linktext sinnvollerweise zum Ziel passen. In der Vergangenheit hat sich allerdings gezeigt, dass zu viele Links mit dem gleichen Linktext schaden können. Insofern sollte man darauf achten, dass man die Linktexte variiert.

Hier kann man das entsprechende Keyword nutzen und versuchen, es in zahlreichen Kombinationen zu nutzen. Auch gern mal den ganzen Satz verlinken. Eine passende Recherche zu möglichen Keywords-Variationen kann helfen, um die richtigen Linktexte zu finden.

Es kann auch nicht schaden, zu einem gewissen Prozentsatz komplett auf das Keyword zu verzichten! Das macht das Linkprofil auf jeden Fall natürlicher. Will man hier vermeiden, dass der Linktext komplett am Ziel vorbeirauscht, dann lohnt sich das Branding, also das Anreichern von Linktexten mit dem Namen der Website oder auch der URL. Gleiches gilt für die Linktexte, die man von „weiterführenden Links“ kennt. Worte wie „hier klicken“ oder „weiter“ machen zu einem gewissen Anteil Sinn, denn auch sie sorgen für ein natürliches Linkprofil.

2. Links aus themenrelevantem Content

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Der Inhalt der verlinkenden Seite spielt erfahrungsgemäß eine große Rolle. Aus diesem Grund ziehe ich persönlich den Einsatz von Links aus thematischen passenden Unterseiten vor, die entsprechend zum Ziel passen. Andere Einsatzorte können helfen und sollten (wegen der Simulation der Natürlichkeit) dennoch nicht fehlen, nur sollte man es nicht übertreiben.

Insofern ist der Einsatz von „Startseitenlinks“ aus dem Footer oder der Sidebar in meinen Augen nicht erste Wahl! Wird ein Link von themenrelevantem Content „umhüllt“, dass bringt das nach meiner Erfahrung mehr für das Ranking. Übrigens: Bei diesem Content muss es sich nicht immer um Text handeln – auch Bilder oder Videos bringen Benefits.

3. Geografische Herkunft des Links

Eigentlich eine klare Sache, trotzdem kommt es auch heute noch häufig vor, dass Websites, die z. B. in Deutschland (und in deutscher Sprache) gehostet und präsentiert werden, mit geografisch nicht passenden Links bestückt werden. Das kann nach hinten losgehen. Die geografische Zuordnung eines Links kann von Google sehr leicht überprüft werden.

Und wenn ein Linkprofil natürlich aussehen soll, dann sieht es seltsam aus, wenn die IP-Pop von über 500 zu 90% von Links generiert wurde, die allesamt nicht in Deutschland liegen. Ein gewisser Anteil von ausländischen Links darf aber natürlich wiederum auch nicht fehlen. Denn das Linkprofil soll ja natürlich wirken. Und so gibt es selbstverständlich auch ausländische Quellen, die eine deutsche Website verlinken. Die Mischung muss eben stimmen.

4. Güte eingehender Links

Ein Linkprofil mit externen Verweisen, die ausschließlich von extrem guten Website kommen. Das sollte man erreichen, oder? Falsch! Es wirkt nicht natürlich. Selbst die coolste Website mit dem besten Content bekommt nicht ausschließlich auch extrem starke Links. So was passiert einfach nicht – es ist nicht natürlich. Rein statistisch gesehen ist es auch gar nicht möglich, weil eben nicht alle Websites im WWW von erstklassiger Güte ist. Und weil man sich gegen einen minderwertigen Link, der freiwillig gesetzt wurde, eben nicht wehren kann, gehört auch ein bisschen Trash in das Linkprofil. Logischerweise nicht zu viel, auch hier geht es wieder um die Mischung.

5. Art der Links

Auch das ein meines Erachtens kritischer Punkt, der bei der Simulieren eines natürlichen Linkprofils nicht fehlen sollte: Die angemessene Mischung der Linkarten. Im Klartext: So viele Quellen wie möglich nutzen. Dazu zählen auch Links, die auf nofollow gesetzt sind, Links aus sozialen Netzwerken und Profilen und so weiter.

Einziges Problem: Es gibt fast nie eine allgemein gültige Faustregel, an der man sich orientieren kann. In diesem Zusammenhang kann es hilfreich sein, sich die Linkprofile der Konkurrenz anzuschauen. Dort kann man einiges abgucken, lernen und kommt mitunter auch auf neue Gedanken, um neue Wege auszuprobieren.

Fazit

Ein natürliches Linkprofil besticht durch Flexibilität und Variationen. Je mehr Chaos, desto besser. Natürlich ist es sinnvoll, beim Linkaufbau in geordneten Bahnen zu denken und dafür zu sorgen, dass nicht zu viele unnötige Streuverluste auftreten. Schaut man sich aber die Natur des Internets an, dann wird das eigentliche Chaos offensichtlich: Milliarden von Seiten, die mehr oder weniger miteinander verknüpft sind.

Die Statistik hilft hier weiter, denn natürlich lässt sich das Chaos mathematisch einordnen und klassifizieren. Legt man aber selbst Hand an, um das Chaos zu simulieren (also die „Natürlichkeit“, denn Natur bedeutet Chaos und Zufall), dann kann es nicht schaden, hier und da selbst etwas chaotische zu denken und zu handeln. Wie gesagt: Der Mix ist entscheidend und der Mix besteht bei einem natürlich gewachsenen Linkprofil zu großen Teilen aus chaotischen Zusammenhängen und freiwillig (also nicht geplanten) Verlinkungen.