Laut einer Studie ist fast jeder zweite Internetuser in Deutschland bei Facebook registriert – bei den VZ-Netzwerken sind es nicht einmal ein Drittel. Und die Nutzer dort sind oftmals nicht einmal mehr richtig aktiv. Grund genug für die Eigentümer von StudiVZ und Co. nun über die Zukunft der sozialen Netzwerke nachzudenken.

Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz der VZ-Netzwerke zwar um 90 Prozent auf über 30 Millionen Euro, mit dem Umsatz und den Nutzerzahlen von Facebook kann man aber dennoch nicht mithalten. Laut dem neuen Chef der Eigentümerfirma Holtzbrinck Ditigal ist auch ein möglicher Verkauf daher nicht auszuschließen. Vorrangig will man wohl aber erstmal versuchen die Nutzerzahlen zu stabilisieren.

Erst 2007 hatte die Verlagsgruppe Holtzbrinck die Rechte an den VZ-Netzwerken für angeblich 85 Millionen Euro gekauft. Seitdem wurde der Andrang bei Facebook immer größer, bei den VZ-Netzwerken gehen die Zahlen der aktiven Nutzer immer weiter zurück. Auf Grund der guten Einbindungsmöglichkeiten von Facebook auf Homepages und Blogs werden StudiVZ und Co. laut Experten in Zukunft zusätzlich an Bedeutung verlieren. Fragt sich, wer unter solchen Bedingungen überhaupt noch an dem Kauf der VZ-Netzwerke interessiert ist.