Am Mittwoch hat das auf social Media spezialisierte Marketingunternehmen TBG Digital einen Report veröffentlicht, der über die Entwicklungen der Werbepreise auf Facebook Aufschluss gibt. Für den „Global Facebook Advertising Report“ hat das Marketingunternehmen laut eigenen Angaben 200 Milliarden Seitenaufrufe von 167 Anzeigenkunden im vergangenen Quartal untersucht. Mit nicht ganz überraschenden Ergebnissen.

So ist es nicht überraschend, dass immer mehr Firmen auf Facebook werben. Besonders der Einzelhandel investierte in den vergangenen Monaten verstärkt in die Werbung beim Marktführer. Das hat nicht zu letzt auch mit der steigenden Reichweite von Facebook zu tun. Doch neben der steigenden Reichweite steigt auch der Preis für die Werbeanzeigen enorm an. Besonders in Großbritannien, Frankreich, Deutschland und der USA gingen die Preise durch die Decke. Der Anzeigenpreis pro Klick stieg im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um durchschnittlich 74 Prozent an. Wer seine Anzeigen nach Impressionen bezahlt, zahlte im zweiten Quartal 2011 rund 45 Prozent mehr. Besonders in Großbritannien und USA, stiegen die Preise enorm. Für Werbeanzeigen auf Facebook gibt es zwei unterschiedliche Preismodelle.

Einerseits gibt es die Kosten nach Impressionen. Hier zahlt der Kunde pro 1000 Einblendungen seiner Werbung. Der Preis ist unabhängig davon fällig, ob die User auch wirklich auf die Anzeige geklickt haben. Wer seine Anzeigen nur nach Klicks bezahlen will, der Entscheidet sich für die Abrechnung nach Klicks, im Englischen auch Cost per Click oder CPC genannt. Hier zahlt der Werbekunde tatsächlich nur für die Einblendungen, die auch wirklich von einem User angeklickt wurden. Wann welches Abrechnungssystem sinnvoll ist, kommt immer auf das Produkt und die Anzeige an.