In den vergangenen Wochen hörte man über Facebook mehr Negatives und von vielen Seiten wurde es sogar schon für „fast tot“ erklärt. Sicherlich gab es in der Vergangenheit einige Nutzer, die Facebook – bedingt durch diverse von den Usern nicht gewollte Änderungen – den Rücken gekehrt haben. Auch das Sommerloch wurde von vielen Kritikern mit offenen Armen empfangen, um Meldungen über einen Rückgang der Nutzerzahlen zu streuen. Das ist aber kein Grund, um Facebook gleich lebendig zu begraben, denn das Facebook Wachstum hält an!

Facebook Wachstum ungebremst

Aktuelles Facebook Wachstum kann sich sehen lassen

Deutschland liegt in der Weltrangliste mit einem Wachstum von aktuell 2,39% und einer Anzahl von rund 24,3 Millionen Usern auf Platz 10. Allein in den letzten sechs Monaten konnte sich das soziale Netzwerk über 7,6% mehr aktive Nutzer aus Deutschland freuen. Nicht ganz so überraschend ist dagegen die Geschlechts- und Altersverteilung, denn hier bleibt alles beim Alten: Ungeschlagene Nummer eins bei der Nutzeraktivität bleiben weiterhin die 18- bis 34-Jährigen.

Via AdPlanner erstellte Statistiken nur Schätzwerte

Was leider von vielen oft vergessen wird ist, dass die von Facebook selbst veröffentlichten Statistiken lediglich Schätzungen sind und Facebook darauf auch hinweist. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Das Anzeigentool von Facebook namens AdPlanner erfasst zum Beispiel die Anzahl der Facebook-User und die Anzahl an Einwohnern unterschiedlich. Hinzu kommt, das Facebook nur die aktiven Nutzer zählt, die sich mindestens einmal innerhalb der letzten 30 Tage an einem der entsprechenden Orte eingeloggt haben.

Schwankungen beim Facebook Wachstum sind normal

Zu kleineren Schwankungen kommt es beispielsweise dann, wenn sich ein User innerhalb von 30 Tagen an verschiedenen Orten in das soziale Netzwerk einloggt, denn dann wertet der AdPlanner jeden besuchten Ort des Users als einzelnen Nutzer. Nun sollte es verständlich sein, dass die veröffentlichten Statistiken in Bezug auf das Facebook Wachstum keine wissenschaftlich fundierte Erfassung von Daten sein können, sondern lediglich eine Schätzung.