In den vergangenen Wochen gab es gleich eine Reihe von Neuerungen bei Facebook. Neben dem neuen Chatsystem und dem überarbeiteten Layout gibt es nun eine weitere große Änderung. Zum Ende der Woche wird es bei allen Usern eine Veränderung der Privatsphäre geben. Musste man bislang über mehrere Untermenüs zu den einzelnen Einstellungen kommen, wird dies zukünftig vereinfacht.

In der Zukunft kann man seine Postings noch einfacher nur einer bestimmten Personengruppe zeigen, beziehungsweise einzelne Personen ausschließen. Dies ging bislang zwar auch, war aber für viele User unbekannt. Mit der kompletten Überarbeitung sorgt Facebook dafür, dass Nutzer die Funktion bewusst sehen und benutzen. Des Weiteren kann man die Sichtbarkeit eines Postings nun auch im Nachhinein ändern, sollte man beim Posten einen Fehler gemacht haben oder seine Meinung später ändern.

Außerdem hat Facebook sich endlich den Beschwerden vieler Nutzer angenommen und die Funktionen rund um Markierungen überarbeitet. So kann man nun endlich nicht mehr einfach so markiert werden, sondern man muss die Markierungen erst bestätigen bevor sie im Profil erscheinen. Damit haben sinnbefreite Foto-Markierungen endlich ein Ende. Und auch die Kollegen sehen nun nicht sofort, was man wieder am Wochenende angestellt hat. Gleiches gilt für die Markierungen in einem Beitrag.

Eine weitere Änderung ist, dass man sich zukünftig bei Orten nicht nur ausschließlich mit dem Handy einloggen kann, sondern man die Orte auch in einem Posting erwähnen kann. Und das ganz ohne überhaupt da sein zu müssen. Vermutlich wird diese Funktion den Tod von Facebook Places bedeuten. Zudem kann man in dem Posting nun auch Leute markieren mit denen man nicht befreundet ist. Auch hier kann die Person die Markierungen unter „Freizugebende Beiträge“ bestätigen oder entfernen bevor die Meldung im Profil angezeigt wird.

Mit den Änderungen schließt Facebook nun einige Schwachstellen und geht gut auf das Feedback seiner User ein. Des Weiteren wurden nun Funktionen eingebaut, welche den Kritikern von Facebook etwas den Wind aus den Segeln nehmen wird. Denn sobald dem Nutzer die neuen Funktionen zur Verfügung stehen wird ihnen ein Rundgand angeboten. So kann nachher niemand behaupten, er habe von den Einstellungsmöglichkeiten nichts gewusst.