Eigentlich sind es sogar 63.206 Zeichen, die man ab jetzt für ein Status-Update bei Facebook verbraten kann. Wie die untenstehende Abbildung zeigt, wurde das Limit erst im September deutlich angehoben. Nun kann man theoretisch (und eigentlich auch in der Praxis) ganze Romane via Status-Update bei Facebook verfassen. Aber macht das überhaupt Sinn?

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Eigentlich braucht man das nicht. Sicherlich wird es aber Leute geben, die diese neue Möglichkeit auch aktiv nutzen. Es stellt sich jedoch die Frage, was Facebook mit der Anhebung des Limits bezwecken will. Man könnte meinen, Facebook wolle seinen Nutzern einfach (wieder einmal) nur das „Erlebnis Facebook“ verbessern. Wer Facebook aber ein bisschen genauer auf die Finger schaut, der wird korrekterweise eine andere Absicht vermuten.

Ich persönlich vermute, dass Facebook es den Leuten nur NOCH einfacher machen will, viel Content im Netzwerk abzuladen einzustellen. Nicht via Fanpage oder Notes, sondern direkt via Status-Update. Ernsthaft, mit dieser Methode kann man ganz bequem einen waschechten Blog via Facebook betreiben – einfach mittels Status-Update. Das ist schon recht clever. Und sofern es Menschen gibt, die darauf anspringen, dann bekommt Facebook noch mehr guten (je nachdem) Content, den man dann im Zweifel anderweitig nutzen kann.

Auch erfährt Facebook so noch mehr über seine User. Und das ist auf jedem Fall im „Sinne des Erfinders“. Ein durchschnittliches Buch besteht übrigens laut Facebook aus einer halbe Millionen Zeichen. Via Status-Update kann man nun also ein Buch in 9 Schritten via Facebook veröffentlichen. Das ist doch mal was…