Wie wichtig es für eine Marke ist seinen Namen bei Facebook im Auge zu behalten zeigt ein aktueller Fall. Zwar ist Autohersteller Daimler schon so fortschrittlich und hat eine anschauliche Seite bei dem sozialen Netzwerk, den Vorteil vom Facebook-Monitoring haben sie aber offensichtlich noch nicht erkannt.

Nachdem mehrere Mitarbeiter eine Seite mit dem Namen „Daimler Mitarbeiter gegen Stuttgart 21“ geliked haben, bat die Personalabteilung die besagten Angestellten zum Gespräch. In einer Äußerung des Sprechers von Daimler wurde nun klar, weshalb das Unternehmen die Seite erst entdeckt hat, als viele Mitarbeiter bereits auf „Gefällt Mir“ geklickt haben. Zu einem Onlinedienst sagte der Sprecher: „Wir haben einen Hinweis auf diese Facebook-Gruppe erhalten. Wir suchen nicht selbst gezielt nach so etwas[…]“.

Würde das Unternehmen ihre Marke mit einem Social-Monitoring-Tool überwachen, hätte sie niemand erst auf die Seite hinweisen müssen, sondern wäre alleine auf die Seite gestoßen. Auch die Aussage, dass das Unternehmen nicht selbst gezielt nach solchen Seiten sucht, macht klar wie unbeholfen man im Hause Daimler offensichtlich im Hinblick auf Facebook ist. Es bringt nichts eine Seite dort zu haben, sich aber dann nur halbherzig mit dem Thema auseinander zu setzen.