Ein kurioser Fall in den USA sorgt aktuell für mediales Aufsehen, denn Facebook hat den Account von Mark Zuckerberg gelöscht. Bei der Person handelt es sich allerdings nicht um den Mitbegründer des sozialen Netzwerks, sondern um einen Namensvetter. Dem Rechtsanwalt Mark Steven Zuckerberg aus dem US Bundesstaat Indiana wurde aufgrund der Namensähnlichkeit mit Gründer Mark Eric Zuckerberg die weitere Teilnahme bei Facebook verwehrt.

Rechtsanwalt Zuckerberg, der im Gegensatz zu seinem Namensvetter statt über 4 Millionen Freunden nur knapp über 315 Verbindungen bei Facebook aufweisen konnte, durfte nicht länger bei Facebook sein, weil es laut Gesetz in Kalifornien, dem Sitz von Facebook, verboten ist, unechte Identitäten zu nutzen und andere so zu schädigen. Um dem sozialen Netzwerk zu beweisen, dass er nicht Mark Zuckerberg kopieren wollte, sondern selbst so heißt, schickte der Rechtswalt schriftliche Nachweise in Form seines Ausweises und seines Führerscheins an Facebook.

Seine Hoffnung: Facebook wurde die Namensidentität als Zufall und nicht als böse Absicht erkennen und seinen Account wieder freischalten. Dort hatte er bereits einiges an privaten Inhalten hinterlegt, unter anderem zahlreiche Fotos. Facebook zeigte aber keine Reaktion. Anwalt Zuckerberg gehört in seinem Bundesstaat allerdings zu den Top 50 seiner Zunft, über ihn und seine Kanzlei wurde auch schon in der New York Times berichtet.

So wurde schließlich ein TV Sender auf den Fall aufmerksam und schaltete sich ein. Nachdem zunächst allerdings auch die Journalisten bei Facebook auf taube Ohren stießen, gab es letztendlich doch ein Happy End und Anwalt Mark Zuckerberg darf wieder bei Facebook mitmachen.